BAD ISCHL. Ab den Dienstag-Mittagsstunden zog das Sturmtief „Niklas“ auch über das Ischler Gemeindegebiet und hinterließ entsprechende Folgen. Insgesamt waren mehr als 100 Mann der Freiwilligen Feuerwehren bei etwa 15 Einsätzen über den Tag verteilt im Einsatz.
Erstmals wurde der 1. Bereitschaftszug der FF Bad Ischl um 14.04 Uhr zu einem Sturmschaden in der Kaiser-Franz-Josef-Straße alarmiert. Die heftigen Windböen hatten eine Dachhaut eines Gebäudes geöffnet, ein Teil des Blechdaches drohte auf die Straße zu stürzen. Die FF-Kameraden schnitten den betroffenen Dachteil mittels Trennschleifer ab. Gerade als man die Arbeiten beendet hatte, löste sich auch bei einem Nachbargebäude ein Teil des Blechdaches, der ebenfalls entfernt werden musste. Bei einem weiteren Objekt in der Kaiser-Franz-Josef-Straße musste weiters eine Markise sichern, die ebenfalls abzustürzen drohte. In weiterer Folge wurden die Ischler Feuerwehren zu weiteren Einsätzen alarmiert. Hier ein Auszug davon: Um 15.24 Uhr mussten die Einsatzkräfte einen umgestürzten Baum auf der B145 entfernen. Um 18.50 Uhr blockierten im Ortsteil Kreutern umgestürzte Bäume die Hahnfeldstraße Richtung Buchenhain. Die FF Pfandl und FF Bad Ischl-Einsatzkräfte rückten aus, um die Starße wieder befahrbar zu machen. Auch ein Wohnhaus und mehrere Fahrzeuge wurden dort durch umgestürzte Bäume in Mitleidenschaft gezogen. Zudem hatten sich zwei Dachblechbahnen vom Kindergarten Ahorn gelöst und stürzten teilweise vom Dach. Eine Blechbahn blieb zur Hälfte hängen und drohte abzustürzen. Kameraden der Feuerwache Ahorn nagelten die Dachbahnen provisorisch an, um einen Wasserschaden im Kindergarten zu verhindern. Um 19.14 Uhr wurde die Feuerwache Ahorn in den Altweg zu einem Einsatz bei einem teilweise abgedeckten Wohnhaus alarmiert. Die Ahorner Kameraden deckten das Dach behelfsmäßig ab und konnten nach rund zwei Stunden wieder ins Zeughaus einrücken.
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