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Nach Hand-Operationen das Leben wieder „in den Griff“ bekommen

Daniela Toth, 17.10.2015 15:28

BAD ISCHL. Die Abteilung für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie am Salzkammergut-Klinikum (SK) Bad Ischl hat einen ausgezeichneten Ruf bei handchirurgischen Eingriffen. Um Patienten nach einer Operation bestmöglich zu unterstützen, haben sich die Ergotherapeutinnen des SK Bad Ischl ebenfalls entsprechend spezialisiert.

Ergotherapeutinnen Judith Walcher, Johanna Strubreiter, Julia Steinkogler (v. l.) Foto: gespag
Ergotherapeutinnen Judith Walcher, Johanna Strubreiter, Julia Steinkogler (v. l.) Foto: gespag

„Das ergotherapeutische Behandlungskonzept zielt darauf ab, die Patienten in ihrer gesamten Lebenssituation zu erfassen. Oberstes Prinzip ist es, eine differenzierte Tast-, Greif- und Haltefunktion wiederherzustellen, die für Tätigkeiten in Beruf und Alltag unerlässlich sind“, erklären die Ergotherapeutinnen Johanna Strubreiter, Julia Steinkogler und Judith Walcher.

Im handchirurgischen Bereich ist der enge Kontakt zwischen Operateur und nachbehandelnder Therapeutin zentral. Durch die Spezialisierung von Primaria Johanna Berger auf komplexe handchirurgische Eingriffe, wie z. B.

Gelenksersatz bei Rheumapatienten oder umfangreichen Handverletzungen nach Unfällen, ist die genaue Absprache der Nachbehandlung für ein zufriedenstellendes Ergebnis erforderlich.

In vielen Fällen ist die Versorgung mit speziell angefertigten und auf den erfolgten Korrektur-eingriff abgestimmten Schienen notwendig. Im Zuge der Nachbehandlung kommen die Patienten regelmäßig zu ambulanten Kontrollen in die Ergotherapie, um die Schienen auf Druckstellen zu kontrollieren, gegebenenfalls Reparaturen oder notwendige Adaptierungen im Behandlungsverlauf durchzuführen.

Dabei werden auch die vom Operateur freigegebenen Gelenksmobilisationen durchgeführt sowie abschwellende Maßnahmen und Heimübungsprogramme besprochen. Ambulante Termine können auch an den SK-Standorten Gmunden und Vöcklabruck wahrgenommen werden.

Mögliche Maßnahmen der Ergotherapie:

  • Ergotherapie nach handchirurgischen Eingriffen umfasst:
  • Schienenversorgung (zur Ruhigstellung nach der Operation, als Vorbeugung und/oder Korrektur von Fehlstellungen oder als Funktionsersatz)
  • Gelenksmobilisation, Sensibilitätstraining, Narbenbehandlung
  • Training der Handfunktion (Bewegungsausmaß, Kraft, Ausdauer, Koordination und Stabilität)
  • Gelenkschutzberatung
  • Selbsthilfetraining (An- und Ausziehen, Körperpflege, Essen, Haushalt, Beruf)

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