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BAD ISCHL. Sehr zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen anlässlich einer ersten Bilanz-Pressekonferenz zur Landesgartenschau: Sie hat nicht nur zahlreiche Gäste in die Kaiserstadt gelockt, die getätigten Investitionen kommen Tourismus und Einheimischen auch in den kommenden Jahren zugute.

Nach rund 160 Tagen ist die Landesgartenschau zu Ende, die Verantwortlichen ziehen eine positive Bilanz. Foto: Hörmandinger

Als „Aushängeschild für Oberösterreich“ bezeichnete Landesrat Max Hiegelsberger die Landesausstellung, die unter dem Titel „Des Kaisers neue Gärten“ im heurigen Sommer über 340.000 Gäste nach Bad Ischl lockte: Je zehn Prozent der Gäste reisten aus Bayern und Niederösterreich an, für 45 Prozent der Besucher war es die erste Landesgartenschau überhaupt. Entsprechend stark konnte der Tourismus profitieren: Tourismus-Direktor Robert Herzog verwies auf ein Plus bei den Ankünften um 28 Prozent, der Nächtigungszuwachs beträgt 13 Prozent. Die Kombinationsangebote von Nächtigung und Gartenschau-Eintritt seien besonders gut angekommen, ähnliche Angebote soll es daher auch künftig geben.

Neben den positiven wirtschaftlichen Effekten hob Bürgermeister Hannes Heide vor allem die bleibenden Werte der Landesgartenschau hervor: 5,1 von den investierten 8,5 Millionen Euro flossen in die Errichtung der Gärten: Neben Sisi- und Kaiserpark wurden auch der Kurpark und die Esplanade neu gestaltet – und damit dauerhaft attraktiviert. Auch von den acht für die Landesausstellung errichteten Themengärten werden die meisten in den nächsten Jahren erhalten bleiben, das Geld wird aus den Einnahmen der Landesgartenschau kommen.


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