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BAD LEONFELDEN. Im Ortsgebiet von Bad Leonfelden hat sich Donnerstagnachmittag ein einfacher Verkehrsunfall zu einem Umwelteinsatz der Alarmstufe 2 entwickelt. Etwa 200 Liter eines Lkw Diesel-Tanks flossen in den Farbbach. Verletzt wurde niemand.

Fotos: Filipp, Rehberger| BFK UU
  1 / 8   Fotos: Filipp, Rehberger| BFK UU

Gegen 16 Uhr lenkte ein 31-jähriger Bad Leonfeldner seinen Pkw rückwärts aus einer Hauseinfahrt und übersah dabei einen Sattelzug, gelenkt von einem 51-jährigen Slowaken. Dieser konnte nicht mehr ausweichen und stieß mit dem Pkw des 31-Jährigen zusammen. Bei dem Zusammenstoß wurde der Dieseltank des beschädigt. Etwa 200 Liter Treibstoff flossen unglücklicherweise über einen Einlaufschacht ab.

Zunächst wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Leonfelden zum Unfallort alarmiert. Als dem Einsatzleiter Albin Böcksteiner klar wurde, dass eine große Mengen Diesel in den Einlaufschacht flossen, wurde Umweltalarm ausgelöst. Der Treibstoff floss über den Schacht in den nahe gelegenen Farbbach.

Weitere Feuerwehren alarmiert

Zusätzlich wurden die Freiwilligen Feuerwehren Laimbach und Stiftung sowie die Umweltbehörde der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung und Abschnitts-Feuerwehrkommandant von Bad Leonfelden Heinz Huber alarmiert.

Die Feuerwehrkräfte begannen Ölsperren aufzubauen, den restlichen Treibstoff des Lkws aufzufangen und abzupumpen. In einem stundenlangen Einsatz wurde schließlich der Bach vom Diesel gereinigt. Auf Anordnung der Bezirkshauptmannschaft wurde abschließend das kontaminierte Erdreich abgebaggert.


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