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BAD LEONFELDEN. Im Rahmen der KET Forschungswoche haben Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren die Möglichkeit, Technik spielerisch zu erleben.

  1 / 3   (V. l.) KET-Projektleiter Markus Hollinetz, Verena Hanus, Direktorin Angela Lonauer, Franz Tauber und Reinhard Stadler von der WKO Urfahr-Umgebung. Foto: Preining

Ob Mechatronik, Bau, Metall, Kunststoff, Kfz, IT, Planung, Forschung oder Entwicklung: Ein besonders vom Fachkräftemangel betroffener Bereich ist jener der Technikberufe. Die WKO aus dem Bezirk will deswegen Initiativen setzen, um mehr junge Menschen für die Sparte zu begeistern. „Selbst in technischen Berufen wird trotz bester Verdienstchancen der Arbeitskräftemangel immer drückender. Wollen wir hier effizient gegensteuern, müssen wir frühzeitig mit der Förderung des Nachwuchses beginnen“, sagt Reinhard Stadler, Obmann der WKO Urfahr-Umgebung. Deswegen gibt es momentan – noch bis 11. Oktober – an der TN2MS Bad Leonfelden das Angebot „KET – Kinder erleben Technik“.

Verschiedene Stationen

Das Angebot verfolgt das Ziel, anhand von spielerisch gestalteten Experimentierstationen das Interesse der Kinder zu wecken. Bereits vergangene Woche, am 4. Oktober, gab es einen eigenen Familiennachmittag, bei dem Kindergartenkinder und Volksschüler bis zur zweiten Klasse mit den Eltern kostenlos forschen konnten. Bevor mit dem Forschen begonnen wird, gibt es übrigens ein einführendes Figurentheater vom Theater Baleart. „Wenn Kinder spielerisch Technik entdecken und erleben, können schon im frühen Alter die Weichen für eine künftige Berufsentscheidung gelegt werden. Gerade im Spiel werden auf ganz natürliche Weise Eignungen und Neigung sichtbar. Entscheidend ist jedoch, dass diese Eignungen und Neigungen weiter gefördert werden, um den Beruf zu finden, der am besten zur eigenen Persönlichkeit passt“, so Franz Tauber, Leiter der WKO Urfahr-Umgebung.


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