Wimsbacher Bergfex und Fotograf
BAD WIMSBACH-NEYDHARTING. Ferdinand Salfinger hat über die Liebe zur Natur die Fotografie für sich entdeckt. Seit über 50 Jahren hält er Landschaften und Ereignisse bildlich fest. Am liebsten fotografiert er mit seiner analogen Spiegelreflexkamera.

Der 77-jährige pensionierte Berufsschullehrer für Tischler ist ein Naturliebhaber und begeisterter Bergsteiger. Etwa 1958, nach seiner Bundesheer-Zeit, hat er begonnen die Berge zu erklimmen. „Begonnen habe ich mit dem zünftigen Traunstein“, erzählt Salfinger. Seine Bergtouren haben ihn aber nicht nur auf die heimischen Gipfel geführt. Salfinger war als junger Mann sogar am Matterhorn und am Mont Blanc. Das Highlight seiner Bergsteiger-Zeit war die Besteigung des Kilimandscharo vor etwa 50 Jahren.
Immer viel unterwegs
Den Traunstein hat er inzwischen an die 100 Mal bestiegen, bei 60 Mal hat er allerdings aufgehört zu zählen, erzählt der leidenschaftliche Wimsbacher lächelnd. Auch das Skifahren und das Skitourengehen haben es dem gelernten Tischlermeister angetan. Beim Bergsteigen geht er es heute etwas ruhiger an, trotzdem ist er noch mehrmals im Monat im Salzkammergut, im Almtal oder im Kremstal mit seinen Bergsteiger-Freunden und seiner Frau Christine unterwegs. Auch das Reisen liebt das Ehepaar Salfinger. Zuletzt war man in Montenegro, in Rom und in der Südsteiermark. 30 Jahre war Salfinger der Obmann des örtlichen Skiklubs, schon 1959 ist er dem Alpenverein, Sektion Lambach beigetretetn, heute ist er der Wanderführer der Wimsbacher Senioren.
Große Leidenschaft: Fotografie
Auf allen Berg-Abenteuern war von Anfang an immer der Fotoapparat mit dabei. „Ich wollte das Schöne der Natur festhalten“, erzählt er, wie er zum Fotografieren gekommen ist. Früher hat er auch Vorträge besucht, „das war ein Ansporn“, später hat er selber Lichtbildervorträge gehalten. Angeeignet hat er sich das Wissen rund um die Fotografie selber oder im Fotoklub in Wels, bei dem er Mitglied war. Genauso gern wie Landschaften und Blumen fotografiert er mit seiner analogen Spiegelreflexkamera die Ereignisse in seiner Heimatgemeinde, in der er so gern lebt. Dementsprechend stattlich ist sein Fotoarchiv, er kommt aber kaum dazu, darin zu schmökern, wie er erzählt: „Ich habe keinen Mangel an Gestaltungsmöglichkeiten meiner Freizeit.“


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