Verein erweiterte großzügig Sportanlage
BAD WIMSBACH-NEYDHARTING. Erweitert hat der SK Bad Wimsbach 1933 seine Sportanlagen, besser gesagt das Hofmaninger-Stadion. Es gibt nicht nur neue Spielfelder, sondern auch eine neue Tribüne, neue Kabinen und eine neue Beleuchtung.

Auf dem bestehenden Trainingsfeld errichtete man ein Kunstrasenspielfeld und stellte die Beleuchtung auf LED-Flutlicht um, um Stromkosten einzusparen. Außerdem wurde im westlichen Teil des HF-Stadions die 40 Jahre alte Tribüne abgerissen. Die neue Tribüne ist mit dem Almtal-Derby im März eröffnet worden.
Zwei Naturrasenfelder
Hinter der Tribüne ist für den Trainingsbetrieb der Mannschaften ein neues Naturrasenfeld mit 110 mal 70 Metern sowie ein Naturrasenfeld mit 70 mal 50 Metern entstanden. Alle vier Spielfelder verfügen über eine vollautomatische Regneranlage, die aus Regenwassertanks (100 Kubikmeter statt wie bisher 50) gespeist werden.
Da der Kunstrasenbetrieb auch im Winter von vielen umliegenden Vereinen genutzt wird, war ein Zubau am Kabinengebäude nötig. Es entstanden zwei zusätzliche Kabinen mit Sanitäranlagen, eine Schiedsrichterkabine, ein Balllager sowie ein behindertengerechtes öffentliches WC. Das Heizsystem wird mitunter auf Luftwärmepumpe umgestellt, der Strom dafür kommt dabei aus der erweiterten 22 kWp Photovoltaik-Anlage.
Großprojekt für Verein
Für den Verein war das Bauprojekt ein gewaltiges Unterfangen, 1,3 Millionen Euro hat es gekostet. Zwei Drittel konnten durch Förderungen (Land, Gemeinde, Fußballverband) finanziert werden. Mehr als 5.300 Arbeitsstunden haben die Vereinsmitglieder ehrenamtlich geleistet.
Zuletzt haben schon mehrere Sensationsspiele im HF-Stadion stattgefunden. Am 25. Juli soll der deutsche Bundesligist TSG Hoffenheim gegen Hellas Verona (Italien) spielen.


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