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BEHAMBERG. Laut Jagdstatistik sterben jährlich fast 100.000 Wildtiere auf Österreichs Straßen. Die Dunkelziffer ist auf Grund bisher unzureichender Aufzeichnungen jedoch weit höher.

Die Behamberger Jäger montierten die Wildwarngeräte in Zusammenarbeit mit der Straßenmeisterei Haag.

Ein durchschnittlicher Auto-Schaden bei einem Wildunfall ist mit mindestens 1600 Euro zu bemessen. Nur für Unfälle mit Rehwild ergibt sich so für Österreich bereits eine Schadenssumme von etwa 60 Millionen Euro. Durch das Montieren von Wildwarngeräten wurde auf Teststrecken ein Rückgang der Unfallzahlen von bis zu 70 Prozent nachgewiesen.Die Behamberger Jäger haben deshalb auf der L6258 auf einer Länge von fünf Kilometern (Wachtberg bis Kürnberg) Wildwarngeräte angebracht. Die Kosten dieses Projektes werden zu zwei Dritteln von der Jagdgenossenschaft Behamberg und zu einem Drittel vom Land Niederösterreich getragen.


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