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Während von Ober Grafendorf bis Bischofstetten Nos­talgiezüge auf der Krumpe rollen sollen, wird von Bischof­stetten bis Mank ein Rad- und Gehweg errichtet. Baubeginn soll 2016 sein.

Die Krumpe wird zwischen Mank und Bischofstetten abgerissen, Richtung Ober Grafendorf soll die Bahn verkehren. Foto: Hebe

Dass die Bahn zwischen Ober Grafendorf und Bischofstetten verkehren kann, hängt aktuell von zwei Faktoren ab. Zum einen muss eine Gesellschaft von den Bischofstettner Bahnhofsfreunden und dem Ober Grafendorfer Club Mh6 gegründet werden, zum anderen braucht es die Betriebsbewilligung für die Strecke. „Die GmbH ist in Gründung“, berichtete Karl Krach von den Bischof­stettner Bahnhofsfreunden. Parallel dazu wird daran gearbeitet, dass die Krumpe zu einer Anschlussbahn nach dem Eisenbahnrecht wird. „Es soll eine richtige Eisenbahn werden. Bis Ende des Jahres wollen wir das auf eine rechtliche Basis stellen“, so Krach weiter. Auf die Frage, wann der erste Zug nach Bischofstetten fahren wird, wusste der Bahnfreund keine Antwort: „Es kommt darauf an, wie schnell die Behörden sind.“ Eines ist hingegen schon sicher: Es wird keinen Regelbetrieb geben, sondern nur Fahrten auf Bestellung.Rad- und Gehweg bis MankEine andere Nachnutzung gibt es von Bischofstetten westwärts. Demnächst wird mit dem Abriss der Strecke begonnen. Zwischen dem Bahnhof Bischofstetten und Mank soll dann ein Rad- und Gehweg entstehen. „Die drei Gemeinden Bischofstetten, Kilb und Mank reichen dieses Projekt gemeinsam beim Land ein“, verriet Bischof­stettens Bürgermeister Reinhard Hager (VP) im Tips-Gespräch. Die NÖ Straßenverwaltung könnte das Zehn-Kilometer-Projekt – sofern es eine Förderzusage vom Land gibt – bis 2017 realisieren. Ein Drittel der Gesamtkosten müssten die drei Gemeinden übernehmen. „Bei einem Preis von rund 25.000 Euro pro Kilometer durchaus leistbar“, meinte Hager. Die Erhaltung des Weges müssen in der Folge die drei Gemeinden übernehmen. Dies nimmt zumindest Hager gerne in Kauf, denn „zwischen Bischofstetten und Kilb brauchen wir diese Verkehrseinrichtung, denn die Bundesstraße ist sehr stark frequentiert.“


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