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Die Funktionäre des Bauernbundes trafen sich zur diesjährigen Bezirkskonferenz und sprachen über die Zukunft des ländlichen Raumes.

Foto: Gemeinde Hürm
Foto: Gemeinde Hürm

Hauptthemen waren dabei die Forderung nach Anerkennung der bäuerlichen Arbeit für die Gesellschaft sowie nach sicheren Einkommen in der Landwirtschaft, um dem Strukturwandel entgegenzuwirken.

Ohne Bauern kein Leben

Auch das Bekenntnis zu sozialer Sicherheit für bäuerliche Familien durch ein funktionierendes Gesundheits- und Pflegesystem war ein zentraler Punkt der Diskussionen. „Wir bilden mit unserer Arbeit und unserem Einsatz den Rückhalt für die Gesellschaft. Ohne Bauern kein Leben, keine lebendigen Regionen, kein Freiwilligenwesen auf dem derzeitigem hohen Niveau“, so Landtagsabgeordneter Karl Moser.

Erhalt von Strukturen

Einen Schritt weiter ging Leopold Gruber-Doberer in seinen Ausführungen. Er betonte: „Alle wollen eine gepflegte Landschaft, am besten direkt vor der Haustür. Jeder sucht Naherholungsraum in seiner unmittelbaren Umgebung. Auf den Tisch soll nur beste und schmackhafte Qualität kommen.“ Dazu sei aber ein klares Bekenntnis der Gesellschaft und der Politik zum Erhalt der Strukturen im ländlichen Raum und insbesondere der bäuerlichen Familienbetriebe notwendig, sonst könnten diese Wünsche langfristig nicht erfüllt werden. Dies sei auch ein klarer Auftrag an die künftige Bundesregierung.

Herkunftsbezeichnung

Ein konkretes Beispiel für die Wertschätzung der bäuerlichen Arbeit ist die Forderung nach klarer Herkunftsbezeichnung von Lebensmitteln in der Gemeinschaftsverpflegung. Für den eigenen Haushalt kann sich der Konsument hier beim persönlichen Einkauf entsprechend informieren. Über 50 Prozent der täglichen Mahlzeiten werden aber bereits in Kantinen, Schulen, Krankenhäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen sowie in der Gastronomie zubereitet. Eine eindeutige Herkunftsbezeichnung in diesen Bereichen diene dem Konsumenten und streiche die Arbeit der Bauern hervor.


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