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BEZIRK BRAUNAU. Zwei Burschen (15 und 16) brachen in der Nacht auf Samstag im Bezirk Braunau in eine Gärtnerei ein. Sie wollten dort Hanfpflanzen stehlen, in der Hoffnung, dass sich unter den Pflanzen nicht nur CBD-, sondern auch THC-haltige Stauden befinden. 

Nicht jede Hanfpflanze kann man zu Drogen verarbeiten. (Symbolfoto: shamiss/shutterstock.com)
Nicht jede Hanfpflanze kann man zu Drogen verarbeiten. (Symbolfoto: shamiss/shutterstock.com)

Während der Suche nach passenden Pflanzen lösten die Beiden die akustische Alarmanlage aus. Danach flüchteten sie in ein angrenzendes Maisfeld. Als sie sich nach etwa einer Stunde im Maisfeld halbwegs in Sicherheit wähnten, liefen sie in Richtung ihrer Mopeds, welche sie rund 250 Meter vom Tatobjekt entfernt auf einem Feldweg versteckt abgestellt hatten. Bereits in Sichtweite ihrer Fahrzeuge wurden sie jedoch von einer fahndenden Polizeistreife entdeckt.

Auf freiem Fuß angezeigt

Die beiden Täter warfen sich kurzfristig in den Straßengraben, um sich zur verstecken. Dort konnten sie jedoch von den Polizisten entdeckt und festgenommen werden. Während der Beschuldigtenvernehmung zeigten sich die beiden geständig. Sie wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß angezeigt.

Cannabidiol (CBD) in Reinsubstanz ist in Österreich nicht als Suchtgift definiert und unterliegt somit nicht den suchtmittelrechtlichen Vorschriften. Der Gehalt des psychoaktiven THCs im CBD darf maximal bei 0,3 Prozent liegen.


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