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BRAUNAU/SIMBACH. Über 4000 Besucher zählte die Sonderausstellung zur Jahrtausendflut im Heimathaus Simbach. Jetzt übersiedelt die Fotoschau ins Bezirksmuseum Herzogsburg nach Braunau.

Foto: Geiring
Foto: Geiring

Die Ereignisse der Flutkatastrophe im Juni letzten Jahres haben die Region im Mark erschüttert. Viele Bewohner verloren ihre Häuser, Existenzen waren bedroht. Geliebte Menschen riss das Wasser in den Tod. Doch die Flut machte auch einmal mehr deutlich, wie groß die Solidarität und der Zusammenhalt zwischen den Nachbarstädten Braunau und Simbach ist. Gemeinsam wurde angepackt und geholfen.

Zum ersten Jahrestag der Jahrtausendflut am 1. Juni eröffnete eine Sonderausstellung im Heimatmuseum Simbach, die in Kooperation mit dem Förderverein Heimatmuseum, den lokalen Medien und dem freien Pressefotografen Walter Geiring auf die Beine gestellt wurde. Mit rund 4000 Besuchern war sie die meistbesuchte Ausstellung im Heimathaus bisher.

Jetzt übersiedelt sie aufgrund der großen Nachfrage auch nach Braunau ins Bezirksmuseum Herzogsburg. Ab Freitag, 22. September, werden hier rund 200 Bilder ausgestellt, darunter Aufnahmen vom Dammbruch, den zahlreichen Blaulichtorganisationen und Helfern sowie den betroffenen Hauptgebieten der Flut. Geöffnet ist die Ausstellung immer Dienstag und Samstag von 14.30 bis 17 Uhr und ab Oktober von 13.30 bis 17 Uhr.


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