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BRAUNAU. Mit der Umsetzung des Regionalverkehrskonzepts Innviertel wird auch der Bahnhof Braunau entsprechend umgebaut. Rund 20 Millionen Euro werden unter anderem in Busterminal und Modernisierung von Eisenbahnkreuzungen investiert.

Foto: ÖBB/Kroh&Partner
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Der Bahnhof Braunau soll attraktiver und sicherer werden, erklärte Thomas Fruhmann, Projektbegleiter der ÖBB-Infrastruktur AG, bei einer Infoveranstaltung am 23. Jänner. Viele interessierte Bürger nutzten die Möglichkeit, Einsicht in die Pläne des Bahnhofumbaus zu nehmen und sich umfassend darüber zu informieren.

Umbau in zwei Phasen

Der Umbau erfolgt in zwei Phasen. Im ersten Abschnitt ist unter anderem die Errichtung eines Busterminals am Bahnhofsvorplatz geplant. Dies ist vor allem im Hinblick auf das neue Regionalverkehrskonzept relevant, da dies vorsieht, den Busverkehr im Innviertel auszubauen. Mit der Errichtung einer Park&Ride- sowie einer Bike&Ride-Anlage am früheren Hofer-Gelände soll auch jenen, die von Auto und Fahrrad auf den Zug umsteigen, gedient werden. Die neuen Parkplätze (158 für Autos und 100 für Fahrräder) werden durch eine Geh- und Radwegunterführung unter den Gleisen mit dem Bahnhof verbunden. Mit der Errichtung von mehreren Liften wurde auch an die Barrierefreiheit gedacht. Abseits des Bahnhofes wird die Eisenbahnkreuzung am Bahnweg ersatzlos aufgelassen. Anstatt der Eisenbahnkreuzung in der Josef-Reiter-Straße soll eine Unterführung entstehen. Jene Eisenbahnkreuzung in der Laabstraße auf Höhe Unterfurtner wird modernisiert. Diese hätte bis 2024 ohnehin erneuert werden müssen, erklärte Fruhmann, mit der Umsetzung des Verkehrskonzeptes werde dies gleich vorgezogen.

1,6 Millionen Euro Kostenanteil der Gemeinde

Insgesamt rund 20 Millionen Euro betragen die Gesamtkosten des Projekts, rund 1,6 Millionen Euro zuzüglich Kosten für erforderliche Straßenbaumaßnahmen trägt die Gemeinde. Der Kostenanteil ist natürlich beträchtlich, aber er sei es Wert, sagte Bürgermeister Johannes Waidbacher. Auch wenn es aufgrund des Zeitdrucks eine Kompromisslösung sei. Vor allem mit der geplanten Auflassung des Bahnübergangs Bahnstraße schienen einige Bürger unzufrieden und auch, dass es in der Laabstraße keine Unterführung geben soll. Es sei alles geprüft worden, aber die dafür erforderlichen Kosten wären zu hoch gewesen, hieß es von Seiten der Verantwortlichen.

Fertigstellung in den nächsten zwei Jahren

Noch Ende 2018 sollen Busterminal und die Unterführung in der Josef-Reiter-Straße fertiggestellt sein. Alles weitere soll im Laufe von 2019 in Betrieb gehen.


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