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BRAUNAU. Der Schädling Buchsbaumzünsler breitet sich im Bezirk immer weiter aus. Die Entsorgung des befallenen Materials muss nach bestimmten Vorgaben ablaufen, damit die Weiterverbreitung eingedämmt wird.

Die Raupe des Kleinschmetterlings Buchsbaumzünsler breitet sich auch im Bezirk Braunau immer weiter aus. Foto: Stadtgemeinde Braunau

Bereits vor einigen Jahren wurde der Kleinschmetterling Buchsbaumzünsler von Ostasien nach Mitteleuropa eingeschleppt und breitete sich seither immer weiter aus. Die Schmetterlinge legen ihre Eier in den heimischen Buchsbäumen ab, die die Raupen anschließend kahl fressen. Um eine Verbreitung des Schädlings zu verhindern, dürfen die befallenen Pflanzenteile nicht in die Strauchschnittsammlung der Gemeinde oder des Altstoffsammelzentrums gebracht und nicht auf dem Komposthaufen entsorgt werden.

Richtige Bekämpfung

Kleine Mengen können über die Biotonne entsorgt oder in Feuerkörben verbrannt werden. Das Verbrennen von größeren Mengen muss zwei Tage zuvor bei der Gemeinde gemeldet werden. Alternativ kann das befallene Material auch vor Ort gehäckselt und anschließend im Altstoffsammelzentrum (ASZ) entsorgt werden. Die Siedlervereine bieten dafür meist Leihgeräte an.

Sondersammlungen in Braunau und Mattighofen

Ungehäckseltes Material darf hingegen nur bei Sondersammlungen an folgenden Terminen abgegeben werden: Freitag, 22. Juni, von 8 bis 18 Uhr im ASZ Braunau sowie in Mattighofen, außerdem auch am Samstag, 23. Juni, von 8.30 bis 12 Uhr im ASZ Braunau und von 8 bis 12 Uhr im ASZ Mattighofen.


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