Wildschweingehege im Lachforst aufgelassen
BRAUNAU. Als Vorbeugemaßnahme gegen die Afrikanische Schweinepest wird das Wildschweingehege im Braunauer Lachforst bis auf Weiteres aufgelassen.

Im Wildschweingehege im Lachforst können aufgrund der Schweinegesundheitsverordnung bis auf Weiteres keine Wildschweine mehr gehalten werden. Die Stadtgemeinde Braunau bedauert dies, muss diese vorbeugende Maßnahme jedoch aufgrund der gesetzlichen Vorgaben zur Prävention gegen die Afrikanische Schweinepest setzen.
Gefährliche Tierseuche
Die Krankheit zählt zu den gefährlichsten Tierseuchen und breitet sich seit 2014 in großen Teilen Osteuropas in der Wildschweinpopulation aus. Zwar ist in Österreich noch kein Fall eingetreten, die Gefahr der Einschleppung sei jedoch sehr groß, heißt es von Seiten der Behörden. Für Menschen und andere Tierarten ist das Virus ungefährlich, jedoch kann es – auch durch indirekten Kontakt über kontaminierte Kleidung, Schuhe oder Transportmittel – übertragen werden.
Erneute Beratung in zwei Jahren
Die Wildschweine wurden bereits aus dem Gehege im Lachforst entfernt. In zwei Jahren soll eine neuerliche Beratung erfolgen, ob wieder Wildschweine dort einziehen können.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden