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BEZIRK BRAUNAU. Seit 1990 ist das Klimabündnis eine globale Partnerschaft zum Schutz des Klimas. Auch im Bezirk Braunau gibt es unter den Gemeinden, Schulen und Betrieben bereits zahlreiche Mitstreiter.

Die HTL Braunau feierte vor zwei Jahren ihre 20-jährige Mitgliedschaft beim Klimabündnis. Archivfoto: HTL

1990 schlossen sich erstmals europäische Gemeinden und Städte mit den Regenwaldvölkern Amazoniens zusammen und setzen sich zwei Klimabündnis-Ziele: Klimaschädliche Emissionen zu verringern und den Amazonas-Regenwald zu schützen. Heute sind über 1.700 Gemeinden aus 27 Ländern in Europa Mitglied im Klimabündnis, in Oberösterreich sind 290 Gemeinden, 218 Bildungseinrichtungen und 715 Betriebe Teil des Netzwerks. Alleine im Bezirk Braunau sind es bereits 15 Gemeinden, 13 Bildungseinrichtungen und 21 Betriebe.

Rund um den Klimaschutz

Ziel ihrer Arbeit ist die Information und Bewusstseinsbildung, Vernetzung und Weiterbildung sowie die Durchführung von Projekten und Kampagnen im Bereich Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und Klimawandelanpassung vor Ort. Etwa durch die Errichtung von Photovoltaikanlagen oder die Durchführung von Projekten und Vorträgen. In den Kindergärten und Schulen beschäftigen sich bereits Kinder und Jugendliche mit dem Thema. So nahm etwa die Landwirtschaftliche Fachschule Mauerkirchen an einer Green Peers Schulung teil. Die ausgebildeten Schüler setzen verschiedene Klimaschutz-Projekte in der Schule um und vermitteln so das Thema ihren Schulkollegen. Und auch in der Volksschule St. Pantaleon erfahren die Kinder bei Workshops auf spielerische Art und Weise die Zusammenhänge zwischen ihrer Lebensweise und dem Klima.

Betriebe setzen „grüne Maßnahmen“

Die Klimabündnis-Betriebe im Bezirk Braunau arbeiten mit „grünen Maßnahmen“ an einer Verbesserung der eigenen Klimabilanz.


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