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Krankenhaus: Operationssäle wurden für knapp zwei Millionen Euro saniert

Alexander Kobler, 10.10.2020 07:45

BRAUNAU. Die sechs Operationssäle im Krankenhaus Braunau wurden für rund 1,7 Millionen Euro saniert. Im Zentrum der Neuerungen stand die Einführung eines neuen OP-Systems, das die Video-Aufzeichnung und das Datenmanagement verbessern soll.

OP-Bereichsleiterin Elke Renz, Primar Johann Schöppl und der technischer Leiter Markus Plunger im einem der sanierten OP-Säle des Braunauer Krankenhauses. Foto: Krankenhaus Braunau

Das OP-Personal im Braunauer Krankenhaus St. Josef kann sich durch die Sanierung der sechs Operationssäle künftig noch stärker auf die optimale Versorgung der Patienten konzentrieren. Im Zentrum des 1,7 Millionen Euro-Projekts stand die Einführung des OP-Integrationssystem Tegris, das Video-Routing, Video-Aufzeichnung und Video-Übertragung, Datenmanagement, Gerätebedienung und noch mehr in einer zentralen, bedienerfreundlichen Benutzeroberfläche vereint. „Der größte Vorteil ist für uns sicherlich die stark verbesserte Bildgebung. Alle Röntgenbilder und Videoaufzeichnungen stehen uns jetzt in einer unvergleichbaren Qualität mit 4K-Auflösung zur Verfügung. Tegris trägt dazu bei, die Sicherheit während Operationen weiter zu erhöhen und reibungslose Arbeitsabläufe zu gewährleisten“, betont Primar Johann Schöppl, ärztlicher Leiter des Krankenhauses Braunau.

Weitere Sanierungsarbeiten

Im Rahmen der Sanierung im Braunauer Krankenhaus wurden auch einige Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. So wurden zum Beispiel die Böden erneuert, Elektroinstallationen ausgetauscht oder auch Stative gewartet. „Die größte Herausforderung für uns war es, dass wir alle Arbeiten während des laufenden Betriebs erledigen mussten. Hier waren extrem hohe Hygieneanforderungen zu erfüllen. Es hat aber alles reibungslos geklappt“, berichtet der technische Leiter Markus Plunger.


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