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BRAUNAU. Beim größten Maturaprojekt-Wettbewerb Österreichs, Jugend Innovativ, haben es insgesamt fünf Teams der HTL Braunau ins diesjährige Halbfinale geschafft.

Unter anderem entwickelten Sarah Schwaiger (l.) und Anja Schustereder den „Care Assistant“, der Pflege- und Betreuungseinrichtungen zugute kommen soll. (Foto: HTL Braunau)

Bei den fünf Teams der HTL Braunau, die es ins diesjährige Halbfinale von Jugend Innovativ geschafft haben, steht das Thema Nachhaltigkeit im Zentrum des Geschehens. Vier der fünf Projekte tragen diesem Schwerpunkt Rechnung. So etwa haben Eva Brunner, Leia Fink und Hannah Huber mit ihrer „PET-Zersetzung“ die Jury beeindruckt. Mit Hilfe eines speziellen Bakterienstamms soll es möglich sein, PET in die Grundstoffe Terephtalsäure und Ethylenglycol zu zerlegen, die ihrerseits dann wieder als Rohstoff für neue PET-Erzeugnisse dienen können. Alexander Brunnauer und Johannes Stöllberger haben es mit ihrem Projekt „Biologische Strohdämmung“ ebenfalls ins Halbfinale geschafft. In Zusammenarbeit mit der Firma Kraiburg ist es den beiden gelungen, einen Prototyp einer Strohdämmplatte herzustellen, an welcher unzählige Versuchsreihen zu Bindemitteloptimierung, Dämmeigenschaften und Feuchtigkeit durchgeführt wurden. Ebenfalls überzeugen konnten Florian Bachinger, Philip Hautzinger und Alexander Pinzl mit ihrem „Bio Cup“. Die drei Schüler stellten dabei aus einer biologischen Algen-Grundmasse ein verwendbares Trinkgefäß her. Nicole Feichtenschlager, Celina Schramek und Sandra Walzinger haben mit ihrem Projekt „RECPEAT“ einen Weg gefunden, um Torf umweltfreundlich zu ersetzen.

Außerdem haben Anja Schuster­eder und Sarah Schwaiger eine Sprechstelle für Pflege- und Betreuungseinrichtungen unter dem Titel „Care Assistant“ entworfen, die die Arbeit besonders von Zivildienstleistenden und neuen Fachkräften erheblich erleichtern soll.


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