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WENG. Anrainer der B148 im Ortsgebiet von Weng fühlen sich durch den stark zugenommenen Verkehr massiv belastet - Tips hat berichtet. Um ihr Anliegen besser organisieren zu können, befindet sich der Verein „Lebensraum B148“ gerade in Gründung.

Wartende Fahrzeuge vor einer Ampelregelung zeigen die Verkehrslawine im Stillstand. (Foto: privat)
  1 / 2   Wartende Fahrzeuge vor einer Ampelregelung zeigen die Verkehrslawine im Stillstand. (Foto: privat)

Zwischen 2019 und 2021 habe der Schwerverkehr um rund 30 Prozent zugenommen, 20.000 Fahrzeuge durchschnittlich am Tag würden bei Verkehrsmessungen gezählt. An Spitzentagen bis zu 27.000 Fahrzeuge. Grund: Auf deutscher Seite wurde die Autobahn A94 München-Passau bis kurz vor Simbach am Inn fertiggestellt, was zur Folge hat, dass der internationale Transitverkehr über die kürzere Strecke Braunau/Simbach zur Autobahnauffahrt Ort im Innkreis ausweicht.

Verein wird gegründet

„Die B148 ist für dieses Verkehrsaufkommen großteils nicht ausgelegt“, so betroffene Anrainer. Sie haben sich zusammengetan und die Gründung des Vereins „Lebensraum B148“ in die Wege geleitet. „Wir wollen unserem Anliegen eine offizielle Stimme geben“, so Anrainer Manfred Rosner im Tips-Gespräch. Die Vereinsstatuten würden zur Prüfung bei der BH Braunau liegen. Der neue Verein wird mit der Initiative „ProDialog“ in Reichersberg zusammenarbeiten.

Lärmmessung beantragt

Die Anrainer gehen auch davon aus, dass die Lärmgrenzen bei Weitem überschritten werden, daher wurde bei der Gemeinde eine offizielle Lärmmessung beantragt. „Die Gesundheit steht im Vordergrund, bei dem Lärm kann man kaum mehr schlafen“, so Rosner. Er stellt aber auch klar: „Wir sind nicht gegen den Verkehr generell und haben nichts gegen normales Verkehrsaufkommen. Wir sind ja alle Straßenteilnehmer.“ Aber die Einschränkung der Lebensqualität sei mittlerweile massiv.

Petition liegt auf

Die Betroffenen wollen sich das nicht mehr weiter gefallen lassen und haben auch eine Petition gestartet. Die Politik müsse das Problem erkennen und Lösungen suchen. Rosner verweist darauf, dass mittlerweile auch das Umfeld betroffen sei, da viele Verkehrsteilnehmer die B148 meiden und auf Gemeindestraßen und Güterwege ausweichen würden. Er geht davon aus, dass 500 Unterschriften zusammenkommen könnten.

Die Petition kann auf dem Gemeindeamt Weng, der Raiba Weng, im Gasthaus Lengauer, bei der Mostschänke Stauber und im Hofladen Finsterer unterschrieben werden.


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