Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Online Redaktion, 30.11.2021 12:36

SCHALCHEN. Um den Bürgern von Schalchen eine niederschwellige Corona-Schutzimpfung zu ermöglichen, fand am Wochenende die Aktion „Schalchner impfen Schalchner“ statt – so erfolgreich, dass sie wiederholt wird.

  1 / 2   Bürgermeister Andreas Stuhlberger nutzte die Aktion „Schalchner impfen Schalchner“ zur Booster-Impfung, im Bild mit Ärztin Eva Preishuber. (Foto: Gemeinde)

Auf Initiative der Schalchner Gemeindeärztin Anita Rassaerts und der „Gesunden Gemeinde“ Schalchen wurde die Aktion innerhalb weniger Tage ins Leben gerufen und mithilfe der Gemeinde und vielen freiwilligen Helfern auf die Beine gestellt. Da sich Rassaerts selbst momentan im Krankenstand befindet, legte sie die Impfungen vertrauensvoll in die Hände von zwei Kolleginnen. In Zusammenarbeit mit den impfenden Ärztinnen Eva Preishuber und Beatrix Tiefenböck wurden an dem Wochenende mehr als 240 Menschen geimpft – unter ihnen auch Schalchens Bürgermeister Andreas Stuhlberger, der sich bei der Aktion seinen dritten Stich holte: „Ich möchte ein großes Dankeschön an Anita Rassaerts und die vielen ehrenamtlichen Mitwirkenden aussprechen, durch die die Aktion möglich gemacht werden konnte. Meiner Meinung nach ist die Impfung der einzige Weg zurück zur Normalität und in ein freies Leben. Um gemeinsam endlich aus dieser Pandemie rauszukommen, müssen wir also alle zusammenhalten, ansonsten werden wir in fünf Jahren noch immer davon betroffen sein“, so der Bürgermeister.

Dank an helfende Hände

Im Tips-Gespräch zeigte sich auch Anita Rassaerts überwältigt davon, dass seitens der Gemeinde, aber auch von den Schalchner Bürgern privat eine so große Bereitschaft zur Mithilfe bestand. Sie sei stolz auf die Gemeinde und alle helfenden Hände, ohne die diese Aktion gar nicht erst möglich gewesen wäre. Beteiligt waren unter anderem auch ein Schalchner Medizinstudent der PMU Salzburg und Mitglieder des Roten Kreuzes Mattighofen.

Auch Hausärzte belastet

Aus zwei Gründen habe sie die Aktion auf die Beine gestellt: Zum einen, weil sie die Bevölkerung zur Impfung motivieren und damit die Impfquote erhöhen wolle, zum anderen, weil nicht nur die Angestellten in den Krankenhäusern an die Grenzen ihrer Belastbarkeit kommen, sondern auch die Mitarbeiter der niedergelassenen Hausarztpraxen und die Hausärzte selbst.

Erstmals so in Oberösterreich – zweite Aktion folgt

Das Pilotprojekt, das es so zum ersten Mal in ganz Oberösterreich gegeben hat, fand so großen Anklang bei den Bürgern, dass für kommendes Wochenende gleich erneut die Möglichkeit besteht, sich als Schalchner im eigenen Ort impfen zu lassen. Mit dem Leitspruch der Aktion „Schalchner impfen Schalchner“ entstand ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl; 19 Schalchner nutzten die Möglichkeit, sich den „Erststich“ zu holen (Stand 28.11.). Der Großteil – fast 90 Prozent – ließ sich bereits zum dritten Mal impfen. Die Gemeinde Schalchen habe mit dieser Impfaktion eine Vorbildwirkung für ganz Oberösterreich, gratulierten Vertreter des Landeskrisenstabs. Auch Bezirkshauptmann Gerald Kronberger sprach seine Glückwünsche zum gelungenen Impfmodell aus.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden