3.000 Jungfloriani erlebten sieben actionreiche Tage beim Jugendlager in Burgkirchen
BURGKIRCHEN. Sieben Tage lang war Burgkirchen Treffpunkt der Feuerwehrjugend: Beim Vier-Bezirke-Jugendlager nahmen in zwei Turnussen knapp 3.000 Jugendliche und Jugendbetreuer aus den Bezirken Braunau, Vöcklabruck, Schärding und Grieskirchen teil.

Auf einem 67.500 Quadratmeter großen Lagergelände mit bis zu 177 Zelten erwartete die Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm aus Sport, Technik und Gemeinschaft.
Im Mittelpunkt stand die Lagerolympiade. Auf zwei rund sechs Kilometer langen Strecken mussten die Gruppen an mehreren Stationen Geschicklichkeit, Reaktionsvermögen und Teamgeist unter Beweis stellen. Den Sieg holte sich im ersten Turnus die Feuerwehr St. Florian am Inn 2, im zweiten Turnus setzte sich die Feuerwehr Oberwang 1 durch. Auch abseits der Bewerbe gab es viel zu entdecken. Panzer, Hubschrauber, Feuerwehrtaucher, ein Waldbrandsimulator und Modellflugvorführungen sorgten für Begeisterung. Besonders der Besuch des Panzergrenadierbataillons 13 zog zahlreiche Jugendliche an.
Vor organisatorische Herausforderungen stellte die Veranstalter ein Wetterumschwung. Die Eröffnung des zweiten Turnus wurde aufgrund einer angekündigten Unwetterfront kurzfristig vom Freigelände ins Festzelt verlegt. Auch einige durchnässte Zelte konnten rasch wieder instand gesetzt werden.
Hinter der Großveranstaltung steckte eine zweijährige Planungsphase. Rund 800 Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf, verlegten hunderte Meter Wasserleitungen und Stromkabel und kümmerten sich um die Verpflegung der Teilnehmer. Mit dem Abbau des Zeltlagers am 21. Juli ging eines der größten Feuerwehrjugend-Projekte der vergangenen Jahre im Bezirk Braunau erfolgreich zu Ende.


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