500 Jugendliche übten Reanimation am Braunauer Stadtplatz
BRAUNAU. Rund 500 Schüler aus Braunau und Simbach trainierten bei einem Reanimations-Flashmob am Braunauer Stadtplatz die Herzdruckmassage. An 60 Stationen wurde eine Stunde lang gleichzeitig geübt.

Unter dem Motto „Druck di ned, druck! Nur heifa huift!“ machte die Aktion auf die Bedeutung rascher Erste Hilfe bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand aufmerksam. Veranstaltet wurde der Flashmob vom Krankenhaus St. Josef Braunau.
Initiiert hatten ihn Primar Florian Neuhierl, Leiter der Anästhesie am Krankenhaus St. Josef Braunau, und Studienrätin Janina Bartsch vom Tassilo-Gymnasium Simbach.
Beteiligt waren die HTL Braunau, die HAK Braunau, die Inntal-Mittelschule Simbach, die Realschule Simbach und das Tassilo-Gymnasium Simbach.
60 Reanimationspuppen
Das Rote Kreuz stellte 60 Reanimationspuppen bereit und koordinierte auch die An- und Abreise der Klassen. Unterstützt wurde die grenzüberschreitende Aktion zudem von Einsatzorganisationen, Behörden und zahlreichen Freiwilligen aus dem Bezirk Braunau und dem benachbarten Bayern.
Erste-Hilfe-Ausbildung an beteiligten Schulen weiter ausbauen
Laut den Veranstaltern sollen die bei der Aktion gesammelten Spenden dazu beitragen, die Erste-Hilfe-Ausbildung an den beteiligten Schulen weiter auszubauen – etwa durch Ausbildungsmaterial oder günstigere externe Kurse.
Primar Florian Neuhierl betonte, dass rasches Handeln Leben retten könne. Ziel der Aktion sei es gewesen, junge Menschen zu ermutigen, in Notfällen nicht wegzuschauen, sondern Hilfe zu leisten.








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