Asfinag: Mehr als zwei Drittel der Lenker halten sich für „gute“ Autofahrer
BEZIRK BRAUNAU. Wer oft auf Österreichs Straßen unterwegs ist, hält sich zwar selbst für einen guten Autofahrer, ärgert sich aber wiederum über das Fehlverhalten der anderen und auch über die gestiegene Aggressivität am Steuer. Das ist das Ergebnis einer Asfinag-Umfrage, bei der mehr als 3600 Personen über das aktuelle Miteinander im Straßenverkehr und die wesentlichsten Fahreigenschaften befragt wurden, die gute Autofahrer ausmachen.

Die ersten Ergebnisse zeigen dabei ein klassisches Bild hinsichtlich der Eigeneinschätzung und dem eigenen regelwidrigen Verhalten, welches bei anderen als „Fehler“, bei sich selbst aber nur als „Verbesserungsmöglichkeit“ gesehen wird. „Mit unserem Schwerpunkt wollen wir die positiven Verhaltensweisen von guten Autofahrern ins Bewusstsein rufen“, sagen die Asfinag-Vorstände Hartwig Hufnagl und Josef Fiala. „Denn alle glauben zwar gut zu fahren, aber wir alle machen auch einmal einen Fehler oder sind vielleicht gar nicht so rücksichtsvoll, wie wir vielleicht glauben. Eine Entschuldigung oder ein Dankeschön sorgen mehr für ein sicheres Miteinander auf den Autobahnen als Ärger oder gar aggressives Verhalten.“ „Guten Autofahrern ist nicht nur die eigene Sicherheit wichtig, sondern auch jene der anderen. Wer gut fährt, der fährt konzentriert, vorausschauend, ist gelassen und hat eine hohe Fehlertoleranz“, resümiert die renommierte Verkehrspsychologin Bettina Schützhofer.

