Volkshilfe Braunau: „2.570 Arbeitslose sind zu viel“
BRAUNAU. Anlässlich des Tages der Arbeitslosen macht die Volkshilfe Braunau auf die prekäre Situation von vielen arbeitssuchenden Menschen aufmerksam und betont: „2.570 Arbeitslose sind zu viel.“

Ende März waren im Bezirk Braunau 2.572 Menschen arbeitslos. Viele von ihnen leben laut Volkshilfe an oder unter der Armutsgefährdungsschwelle.
Andreas Peterlechner, der neue Vorsitzende der Volkshilfe Braunau, ist der Ansicht, dass die Regierung im Bereich des Arbeitsmarktes zu wenig Akzente setzt. „Oftmals wollen die Leute den Lehrabschluss nachmachen, können es sich aber schlichtweg nicht leisten“, sagt er. Ein Formalabschluss sei aber notwendig, um die strukturelle Arbeitslosigkeit zu beseitigen.
„Eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes bei Inanspruchnahme von Ausbildungen würde die Menschen finanziell besser absichern und gibt ihnen eine Perspektive. Wir müssen die Arbeitslosigkeit bekämpfen und nicht die Arbeitslosen.“


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