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MATTIGHOFEN. Auch 2025 wurde der Rotkreuz-Markt Mattighofen bereits kräftig unterstützt. Knapp 50 freiwillige Mitarbeiter sorgen dafür, dass Menschen in finanziellen Notlagen günstig einkaufen können. Aber auch Ärgerliches kommt im Alltag der Ehrenamtlichen vor.

Sylvia Freischlager (Foto: RK/LV OÖ)
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Besonders erfreulich: Die „Junge Generation“ der SPÖ und die Berufsschule Mattighofen haben tatkräftig Warenspenden gesammelt. Auch Warengutscheine wie etwa vom Stadtamt Mattighofen, sind laut Marktleiterin Sylvia Freischlager äußerst wertvoll: „Mit diesen können wir das Sortiment um jene Produkte erweitern, die selten gespendet werden, weil sie eine lange Haltbarkeit haben wie z. B. Zahnpaste, Hygieneartikel etc.“

Markt wird immer öfter „zugemüllt“

Doch trotz aller Unterstützung gibt es auch Schattenseiten im Alltag des Marktteams. Immer öfter werde der Rotkreuz-Markt mit einem Müllplatz oder einem Secondhand-Laden verwechselt. „Wir haben keine Abgabezeiten, man kann bei einem Rotkreuz-Markt nicht einfach Waren abstellen, schon gar nicht, wenn sie abgelaufen oder geöffnet sind. Ebenso ärgern wir uns über Haushaltswaren, Kleinmobiliar, Geschirr oder getragene Kleidung. Dass sie großteils ungewaschen ist, ist erschreckend“, so Freischlager. Saubere Secondhand-Ware können in Mattighofen z. B. beim FAB in der Jahnstraße abgegeben werden oder im Altstoffsammelzentrum.

Zweimal pro Woche holen die freiwilligen Helfer gezielt Waren bei Partner-Märkten ab – aber ausschließlich nach vorheriger Absprache.

„Kauf eins mehr“-Aktion

Wer helfen möchte, hat am Samstag, 5. Juli, wieder eine besondere Gelegenheit dazu: Beim Aktionstag „Kauf eins mehr – schenk eins her“ sammeln Rotkreuz-Helfer in mehreren Supermärkten im Großraum Mattighofen gezielt Waren für den guten Zweck. Teilnehmende Geschäfte sind unter anderem: Spar Zauner (Uttendorf), Eurospar Gundertshausen, Spar und Unimarkt Mauerkirchen, Unimarkt Eggelsberg, Billa Palting und Michaelbeuern, Bipa Gundertshausen, „Da Krama z’Kirchberg“ und Nah&Frisch Friedburg.


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