Amtseinführung von Pfarrer und Pfarrvorständinnen nach Strukturreform in der neuen Pfarre Mattigtal
MATTIGTAL. Mit 1. Jänner 2026 wurde das bisherige Dekanat Mattighofen kirchenrechtlich als neue Pfarre Mattigtal gegründet. Nun folgte in der Pfarrkirche Mattighofen die feierliche Amtseinführung des Leitungsteams: Pfarrer Marek Michalowski, Pastoralvorständin Angelika Fuchs und Verwaltungsvorständin Evelyn Hauser-Sporn wurden von Generalvikar Severin Lederhilger in ihre Aufgaben eingeführt.
Die neue Pfarre umfasst 16 Pfarrteilgemeinden: Auerbach, Feldkirchen bei Mattighofen, Friedburg, Jeging, Kirchberg bei Mattighofen, Lengau, Lochen am See, Mattighofen, Munderfing, Palting, Perwang, Pfaffstätt, Pischelsdorf am Engelbach, Schalchen, Schneegattern und Uttendorf-Helpfau. Auch künftig bleibt die Verantwortung vor Ort ein zentrales Element: Priester, Ständige Diakone, Seelsorger sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter sollen in den Pfarrteilgemeinden weiterhin mitgestalten.
Beim Festgottesdienst zogen Vertreter der Seelsorgeteams mit Kerzen in die Kirche ein – jede Kerze trug den Namen einer Pfarrgemeinde. Entzündet an der „Pfarrkerze“ vor dem Altar, wurde die Symbolik sichtbar: 16 Pfarrgemeinden wachsen zu einer Pfarre zusammen – und Licht und Glaube werden mehr, wenn sie geteilt werden. In ökumenischer Verbundenheit feierte auch ein Vertreter der evangelischen Pfarrgemeinde mit.
Im Zentrum der Amtseinführung stand das gemeinsame Versprechen des neuen Leitungsteams, die Pfarre umsichtig zu leiten, das Evangelium zeitgemäß zu verkünden, Menschen in belastenden Situationen nicht aus dem Blick zu verlieren und die Zusammenarbeit mit allen Engagierten zu stärken. Generalvikar Lederhilger betonte in seiner Predigt das Miteinander: Christen sollten gemeinsam Verantwortung übernehmen und die Botschaft von Gerechtigkeit, Liebe und Frieden in den Alltag übersetzen.
Die Pfarre Mattigtal ist Teil der Pfarrstrukturreform der Diözese Linz, die langfristig 39 „Pfarren“ vorsieht. Pfarrteilgemeinden behalten dabei weitgehende Selbstständigkeit, gleichzeitig soll eine stärkere Koordination im pastoralen Raum das kirchliche Leben langfristig sichern.
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