Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BRAUNAU. Beim Wirtschaftsempfang der Wirtschaftskammer Braunau ging es um den akuten Fachkräftemangel, den viele Branchen aktuell zu beklagen haben.

AMS-Vorstandsmitglied Johannes Kopf sprach über den Fachkräftemangel.
AMS-Vorstandsmitglied Johannes Kopf sprach über den Fachkräftemangel.

Dass das Thema Fachkräftemangel derzeit eine hohe Bedeutung hat, zeigte sich am regen Besuch des Wirtschaftsempfangs der Wirtschaftskammer Braunau. Bezirksstellenobmann Klemens Steidl betonte zu Beginn, wie sehr sich das Problem in den letzten Jahren zugespitzt habe und wie wichtig es sei, dass die Arbeitgeber aus der Region sich Bewerbern mit ihrem Potential präsentieren. Ein gelungenes Beispiel dafür seien die Lehrlingsmessen. Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) Vorstandsmitglied Johannes Kopf setzte sich anschließend mit der Frage auseinander, wie es mit dem Arbeitsmarkt aufgrund der derzeitigen Problematik weitergehen wird.

Falsche Suche nach Arbeitskräften

Er stellte fest, dass viele Unternehmen zum Teil falsch nach Arbeitskräften suchen würden. „Aufgrund von bewusster oder unbewusster Diskriminierung von bestimmten Bewerbergruppen bleiben am Ende häufig nur noch acht Prozent der Bewerber übrig“, sagte Kopf. Auch wenn die Auftragsbücher voll seien, gebe es häufig keine Arbeit für Menschen mit Pflichtschulabschluss, weil vor allem die technischen Anforderungen an die Mitarbeiter immer weiter steigen würden. Kopf kam zu dem Schluss, dass der Fachkräftemangel auch mit den richtigen Ansätzen derzeit nur zu lindern, nicht aber zu lösen sei. Sabine Heißbauer von karriere.at ging im zweiten Teil darauf ein, wie sich ein Unternehmen als geeigneter Arbeitgeber präsentieren kann.

Authenzität als Kernkkompetenz

Als Empfehlungen gab sie Unternehmern dabei an die Hand, authentisch zu sein, die eigenen Stärken und Werte herauszuarbeiten und vor allem auch die eigenen Mitarbeiter als Botschafter einzusetzen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden