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BEZIRK BRAUNAU. Nachdem im Herbst letzten Jahres der Bescheid der Oberösterreichischen Landesregierung noch aus formaljuristischen Gründen behoben wurde, ist nun klar: Für die Umfahrung Mattighofen-Munderfing ist keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig.

Foto: Land OÖ
Foto: Land OÖ

Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Erkenntnis vom 26. Juni festgestellt, dass für die Umfahrung Mattighofen-Munderfing keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist. Nachdem im November 2018 der Bescheid der Oberösterreichischen Landesregierung noch aus formaljuristischen Gründen behoben wurde, ist nun klar, dass es keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) braucht.“Ich freue mich sehr über die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts. Somit nehmen auch die Abschnitte zwei, Munderfing-Stallhofen, und drei, Stallhofen-Schalchen, endlich wieder Fahrt auf“, erklärt Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner (FPÖ).

Hoffen auf baldigen Baubeginn

Nachdem der erste Abschnitt, die Umfahrung Munderfing, bereits im November 2017 für den Verkehr freigegeben wurde, hat das Landesverwaltungsgericht die Entscheidung über die Beschwerde gegen den straßenrechtlichen Bewilligungsbescheid des zweiten Abschnitts bis zur Klärung der UVP-Pflicht des dritten Abschnitts ausgesetzt. „Ich hoffe nun, dass auch die letzten rechtlichen Voraussetzungen möglichst rasch vorliegen, damit die weiteren Abschnitte zügig gebaut werden können“, sagt Steinkellner. Die finanziellen Mittel für die beiden übrigen Abschnitte, rund 40 Millionen Euro, seien bereits reserviert.

Durchzugsverkehr reduzieren

Die Umfahrung sei vor allem eine Entlastung für die Bewohner. Derzeit laufe der gesamte Durchzugsverkehr auf der B147 durch den Ortskern von Mattighofen. Eine Verkehrszählung im Jahr 2013 ergab im Bereich des Stadtplatzes fast 15.000 Fahrzeuge pro 24 Stunden, davon rund elf Prozent Schwerverkehrsanteil.


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