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EGGELSBERG/SALZBURG. Mit Hilfe der Technik des Eggelsberger Automatisierungsunternehmens B&R erneuerten vier Schüler der HTBLuVA Salzburg im Rahmen ihres Maturaprojekts ein elektrisch betriebenes E-Rennkart.

Bernhard Wagner (v. l.), Florian Pilz, Michael Renner und Daniel Rußegger erneuerten mit der Hilfe des Automatisierungsunternehmens B&R ein E-Rennkart. (Foto: HTBLuVA Salzburg)

Dieses kann laut B&R fast so schnell wie ein Sportwagen beschleunigen und schafft es in fünf Sekunden auf 80 km/h. Mit der Entwicklung starteten die Schüler bereits 2017. Im Rahmen des Schulschwerpunkts E-Mobilität ließen Bernhard Wagner, Florian Pilz, Michael Renner und Daniel Rußegger heuer das Projekt wieder aufleben. Dabei war es ihre Vision, das Rennkart schnell und optisch ansprechend zu gestalten.

120 km/h Maximalgeschwindigkeit

Dazu überholten sie ein 250 Kilogramm schweres Fahrzeug bis auf wenige Bestandteile und statteten es beispielsweise mit einer Steuerung und einem Display von B&R aus. Die Steuerung gewährleistet eine höhere Rechenleistung. Für das Display gestalteten die Schüler eine ansprechende Bedienoberfläche. Zudem programmierten sie drei unterschiedliche Modi, die es dem Fahrer ermöglichen, zwischen einem normalen Modus, einem Energiesparmodus und einem Rennmodus zu wählen. Bei Letzterem erreicht das Fahrzeug eine Maximalgeschwindigkeit von 120 km/h.

Hilfe von B&R

Erfahrene B&R-Mitarbeiter unterstützen die Schüler vom Projektstart bis zur Fertigstellung. „Die B&R-Techniker waren jederzeit für uns erreichbar und standen uns mit Rat und Tat zur Seite“, berichtet Michael Renner. Bei einem Online-Workshop von B&R konnte sich das Projektteam außerdem mit den technischen Grundlagen vertraut machen.

Zwar brachte ein mehrmaliger Wechsel von Präsenzunterricht zu Distance Learning durchaus Herausforderungen mit sich. Dennoch waren die Schüler stets motiviert, wie sie berichten. „Wir sind stolz auf das Ergebnis unseres Projekts und freuen uns, das E-Rennkart bald am Salzburgring zu testen“, sagt Renner.


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