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BRAUNAU. Johannes Waidbacher (ÖVP) konnte sich gegen seine vier Gegenkandidaten durchsetzen und sich gleich auf Anhieb knapp 55 Prozent der Stimmen sichern und geht damit als klarer Wahlsieger in der Bezirkshauptstadt Braunau in seine nächste Amtsperiode.

Bürgermeister Johannes Waidbacher (Foto: Tips/Kobler)
Bürgermeister Johannes Waidbacher (Foto: Tips/Kobler)

Nun ist auch die letzte Gemeinde des Bezirks in Sachen Bürgermeisterwahl ausgezählt und zwar die Bezirkshauptstadt Braunau.

Und das Ergebnis ist eindeutig: Amtsinhaber Johannes Waidbacher (ÖVP) bleibt weiterhin das Braunauer Stadtoberhaupt. Er erreichte direkt die absolute Mehrheit und landet bei 54,9 Prozent, verliert aber 8 Prozentpunkte im Vergleich zu 2015. Auf Platz zwei mit 16,37 Prozent landete Wolfgang Grabner-Sittenthaler (SPÖ), dicht gefolgt von Hubert Esterbauer (FPÖ) mit 16,2 Prozent. Es folgen Günter Winterstätter (Grüne) mit 10,8 Prozent und Alois Mairoll (BUB) mit 1,67 Prozent.

Volkspartei gewinnt auch im Gemeinderat dazu, FPÖ verliert

Im Braunauer Gemeinderat kann die ÖVP ein Mandat hinzugewinnen und kommt nun auf 16 Sitze (42 Prozent). Die FPÖ büßt dagegen zwei Mandate ein und ist künftig nur noch mit sieben Sitzen vertreten. Die SPÖ verliert ein Mandat und acht Sitze. Die Grünen können zulegen und sind künftig mit sechs Mandataren vertreten.

Waidbacher dankbar über Ergebnis aber traurig über niedrige Wahlbeteiligung

27.09, 11.45 Uhr: Braunaus alter und neuer Bürgermeister Johannes Waidbacher (ÖVP) freut sich über seine glatte Wiederwahl im ersten Wahldurchgang mit rund 55 Prozent der Stimmen: „Ich bin sehr dankbar und möchte allen Wählerinnen und Wahlern für das Vertrauen danken, aber auch meinen Mitbewerbern zu ihren respektablen Ergebnissen gratulieren. Ich freue mich natürlich sehr über das Ergebnis. Bei fünf Kandidaten ist eine Stichwahl eigentlich sehr wahrscheinlich, dass es sich jetzt doch im ersten Wahldurchgang gleich gereicht hat, ist natürlich toll. Es ist ein sehr, sehr respektables Ergebnis und freue mich darauf gemeinsam mit den anderen Fraktionen für die Braunauer Bürger arbeiten zu dürfen.

Etwas Sorgen bereitet Waidbacher aber die verhältnismäßig niedrige Wahlbeteilung, die etwa bei der Braunauer Bürgermeisterwahl nur bei 53,58 Prozent lag: „Das ist natürlich ein Wehrmutstropfen. Das macht mich schon etwas nachdenklich in der Nachbetrachtung. Die Gründe hierfür sind sicher vielschichtig, ich kann es aber nicht genau greifen woran das liegt. Das tut mir halt immer ein bisschen weh und ich finde es ein wenig bedenklich, wenn man seine demokratischen Rechte nicht nutzt.“


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