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Baugrunderkundungen für S7-Verlängerung Gallneukirchen/Pregarten starten

Karin Seyringer, 19.02.2026 10:19

GALLNEUKIRCHEN/PREGARTEN/LINZ. Bei der geplanten Verlängerung der S7 von Linz-Auhof Richtung Gallneukirchen/Pregarten starten die umfassenden Baugrunderkundungen. Bis Ende 2026 soll das Vorprojekt für den gesamten Streckenverlauf bis Pregarten abschnittsweise ausgearbeitet und verschiedene Varianten geprüft werden, teilt Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) mit.

Baugrunderkundungen (Foto: Schiene OÖ/Mike Wolf)
  1 / 5   Baugrunderkundungen (Foto: Schiene OÖ/Mike Wolf)

Entlang des verordneten Trassenkorridors von Linz - Auhof bis Pregarten liefern 21 Kernbohrungen, 20 Baggerschürfe sowie 39 Rammsondierungen die nötigen Daten, als Grundlage für die weiteren Planungsschritte – besonders für Brücken- und Tunnelkonstruktionen. Zusätzlich werden 13 Pumpversuche durchgeführt, um die Grundwasserverhältnisse zu untersuchen.

Nach Abschluss der Bohrarbeiten werden alle Bohrpunkte wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt.

Die entnommenen Proben werden im Anschluss analysiert. Dabei werden unter anderem die Tragfähigkeit des Baugrundes, die Lage des Grundwasserspiegels sowie hydrogeologische und abfallchemische Eigenschaften geprüft.

Mehr Planungssicherheit

„Mit dem Start der Baugrunderkundungen im Mühlviertel ist nun ein erster wesentlicher Meilenstein für die weiteren Planungen erreicht“, so Landesrat Steinkellner. „Bis zu den nächsten Projektschritten – vom Einreichprojekt über die erforderlichen behördlichen Verfahren bis hin zum tatsächlichen Baubeginn – liegt noch ein weiter Weg vor uns. Dazu zählt auch die Sicherstellung der notwendigen Finanzierung mit dem Bund, sowohl für die Einreichplanung als auch für die anschließende Bauphase. Insofern freut es mich, dass die Planungen im Vorprojekt planmäßig verlaufen und diese mit den Bohrungsarbeiten zum ersten Mal auch sichtbar werden.“

Sonja Wiesholzer, Geschäftsführerin der Schiene OÖ, ergänzt: „Durch die Baugrunderkundungen erhalten wir wichtige Daten zur Bodenbeschaffenheit entlang des Trassenkorridors Richtung Gallneukirchen/Pregarten. Je detaillierter wir über die Bodenbeschaffenheiten Bescheid wissen, desto besser sind wir auf eine vorbereitet. Ziel ist es, das Vorprojekt Ende 2026 abzuschließen. Damit soll auch der Freihaltekorridor auf ein tatsächlich erforderliches Ausmaß reduziert werden. Dies bringt auch den betroffenen Gemeinden mehr Planungssicherheit für zukünftige Entwicklungen.“


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