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Online Redaktion, 15.04.2022 19:51

BEZIRK BRAUNAU. Oberösterreichweit ereigneten sich 2021 16.600 Arbeitsunfälle. Im Bezirk Braunau waren es 860. Die Betriebe konnten trotz Mehrbelastung durch die Coronakrise das Sicherheitsniveau in der Verhinderung von Arbeitsunfällen auf dem Vorkrisenniveau halten.

Foto: Paolese/stock.adobe.com
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Die Beschäftigungszahlen in Oberösterreich stiegen 2021 langsam wieder an. Die Herausforderungen für die Betriebe blieben weiter hoch. Es galt, neben dem Pandemie-Management auch die nötigen Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu setzen. Denn Kurzarbeit und Quarantäne bedeuteten auch, dass Aufmerksamkeit und Konzentration durch Mehrarbeit belastet waren, Mitarbeiter an Positionen einspringen mussten, wo Erfahrung und Routine fehlte und sich dadurch die Arbeit an einzelnen Positionen verdichtete. Die Unfallrate, also die jährliche Anzahl von Unfällen pro 1.000 Beschäftigungsverhältnissen, mit einem Wert von 24,96 zeigt eine rückläufige Tendenz im Vergleich zu 2019 (27,36). In absoluten Zahlen heißt das: 16.116 Arbeitsunfälle (ohne Wegunfälle) im Jahr 2021. Im Fünf-Jahres-Vergleich setzt sich der Trend der sinkenden Unfallrate fort. Zwischen 2017 (29,71) und 2021 ist die Unfallrate um etwa ein Sechstel gesunken.

Weniger Unfälle in Braunau

Der Bezirk Braunau schließt sich dem oberösterreichweiten Trend an. 860 Arbeitsunfälle zählte der Bezirk 2021, 2019 waren es noch 934, im Jahr 2020 687. Die meisten Unfälle passierten in Oberösterreich durch unkoordinierte Bewegungen/Zusammenstoßen (2.923 Unfälle) – dazu zählen etwa das Umknicken, das Treten auf spitze Gegenstände oder von einem Gegenstand erfasst zu werden –, durch den Kontrollverlust über Werkzeuge wie etwa handgeführte Maschinen, aber auch Verlust der Kontrolle über Transport- oder Fördermittel wie Hebebühnen, Gabelstapler oder Hubwagen (2.696 Unfälle) sowie durch Stürze (1.811 Unfälle).


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