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MUNDERFING. Die fünf Windräder in Munderfing wurden um ein sechstes ergänzt. Seit 26. Oktober dreht sich dieses im Kobernaußerwald.

  1 / 6   Der Windpark Munderfing wurde um ein sechstes Windrad erweitert. (Foto: abimago.pictures, Robert Lippert)

Nach sechs Jahren Stillstand wurde in Oberösterreich wieder ein Windrad eröffnet. Genauer gesagt in Munderfing, wo bereits weitere fünf dieser Anlagen seit 2014 in Betrieb sind. Das sechste Windrad konnte trotz des oberösterreichischen Windmasterplans errichtet werden, der nahezu die gesamte Fläche Oberösterreichs zur Windkraftausschlusszone erklärt. „Wir können nichtimmer abwarten, bis andere tätig werden – wir müssen es selbst in die Hand nehmen,“ ist Martin Voggenberger, Bürgermeister von Munderfing, überzeugt. So betreibt auch die Gemeinde selbst den Windpark. „Bereits 2005 hat die Gemeinde Munderfing ein Energiekonzept mit dem Ziel, in 30 Jahren so viel erneuerbare Energie zu erzeugen wie in der Gemeinde für Strom, Wärme und Treibstoff aufgewendet wird, erstellt. Mit der Errichtung der sechsten Windkraftanlage wurde dieses Ziel bereits jetzt erreicht“, freut sich Erwin Moser, Geschäftsführer des Windpark Munderfing und Voggenberger ergänzt: „Mit der neuen Windenergieanlage haben wir erneut ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und mehr Sicherheit in puncto Energieversorgung gesetzt.“

Die vielen Besucher bei der Eröffnungsfeier am 26. Oktober, würden einmal mehr die Zustimmung der Bevölkerung zeigen. „Schon beim Antransport der Rotorblätter schauten viele begeisterte Menschen mitten in der Nacht zu. Auch zahlreiche Baustellenbesucher zeugten vom Interesse am Bau der Windkraftanlage. Das ist schon etwas ganz Besonderes“, freute sich Lukas Winkler, Geschäftsführer der EWS Consulting.


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