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PISCHELSDORF. Die größte Agri-Photovoltaikanlage (PV) für Grün- und Ackerland in Oberösterreich entsteht derzeit in Pischelsdorf. Mit dem innovativen Projekt „EWS Sonnenfeld Pischelsdorf“ setzen die Energie AG und das Planungsbüro EWS aus Munderfing ein starkes Zeichen für nachhaltige Energienutzung.

V.l.: Bürgermeister Gerhard Höflmaier, Markus Achleitner, CEO Leonhard Schitter und Gerhard Steindl (Gesellschafter der EWS) (Foto: Johann Zehner)

Die Doppelnutzung von landwirtschaftlichen Flächen für Stromerzeugung und Ackerbau verspricht Vorteile: Die 7.514 Module auf dem „EWS Sonnenfeld“ werden jährlich etwa 5,9 Millionen Kilowattstunden erzeugen und damit rund 1.680 Haushalte versorgen – mehr als doppelt so viele Haushalte, wie es in der gesamten Gemeinde Pischelsdorf gibt.

Doppelte Nutzung als Erfolgsstrategie

Dieses Projekt verbinde Sonnenenergie mit landwirtschaftlicher Nutzung und mache Pischelsdorf damit zum Vorreiter einer zukunftsweisenden Energienutzung, so Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner. Landwirt Franz Bachleitner, auf dessen Flächen die Anlage errichtet wird, sieht in der Agri-PV-Anlage eine bereichernde Möglichkeit: „Das Projekt nutzt unsere Flächen sinnvoll doppelt und bringt der Landwirtschaft finanzielle Stabilität bei witterungsbedingten Ausfällen.“ Für den Betrieb setzt die Anlage auf einen innovativen Ansatz: Während 80 Prozent der Fläche landwirtschaftlich genutzt wird, schützt die Solaranlage Pflanzen vor Frost und Dürre. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2025 geplant.


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