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ASPACH/OÖ. 79 frischgebackene Meister aus ganz Oberösterreich starten in die Zukunft der Land- und Forstwirtschaft. Bei einer feierlichen Veranstaltung im Agrarbildungszentrum Lambach wurden ihnen die Meisterbriefe überreicht. Vier Personen haben sich dabei besonders hervorgetan und durften sich über den Titel „Meister des Jahres“ freuen – darunter auch ein Aspacher.

Stefan Reichinger (Foto: Landwirtschaftskammer OÖ)
Stefan Reichinger (Foto: Landwirtschaftskammer OÖ)

Die Meisterausbildung bietet jungen Betriebsführern nicht nur fundierte Fachkenntnisse, sondern auch die Möglichkeit, anhand eigener Betriebsdaten Entwicklungskonzepte zu erarbeiten. In dieser Bildungssaison schlossen 47 Personen den Meisterkurs Landwirtschaft ab. Weitere Abschlüsse gab es in den Bereichen Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement (zehn Personen), Forstwirtschaft (16) sowie Gartenbau (sechs).

Bedeutung der Meisterausbildung

„Wer sich nicht weiterentwickelt, steht nicht still, sondern geht rückwärts. Das gilt auch für unsere landwirtschaftlichen Betriebe“, betont Rosemarie Ferstl, Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ. Gemeinsam mit der Landarbeiterkammer, landwirtschaftlichen Fachschulen und Praxiseinrichtungen wird laufend an der Qualität der Meisterausbildung gearbeitet. Auch Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger unterstrich die Bedeutung von Weiterbildung: „Alles, was wir heute in die junge Landwirtschaft investieren, kommt morgen in vielfach Gutem zu uns zurück.“

Vier Meister des Jahres gekürt

Vier Absolventen stachen durch besondere Leistungen hervor. Sie durften sich über die Auszeichnung „Meister des Jahres“ freuen. Dieser Titel wurde unter anderem Stefan Reichinger aus Aspach, Meister in der Landwirtschaft, verliehen. Reichinger wuchs mit seinem jüngeren Bruder auf dem elterlichen Bauernhof in Aspach auf und entdeckte schon früh seine Leidenschaft für die Landwirtschaft. Nach der Pflichtschule begann er 2009 die Ausbildung an der Landwirtschaftlichen Fachschule Burgkirchen, die er mit der Facharbeiterprüfung abschloss.

Der engagierte Jungbauer und Tischler absolvierte den Meister neben seiner Arbeit und entwickelte im Rahmen seiner Meisterarbeit ein Konzept zur Erweiterung und Futteroptimierung des elterlichen Milchviehbetriebs. Seine Leidenschaft für Landwirtschaft und Gemeinschaft zeigt sich nicht zuletzt durch sein Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr.


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