Neue Agri-Photovoltaikanlage liefert Sonnenstrom für 2.300 Haushalte in Schalchen
SCHALCHEN. Die Energie AG hat in Schalchen eine neue Agri-Photovoltaikanlage (PV) offiziell in Betrieb genommen. Sie verbindet die Erzeugung erneuerbarer Energie mit landwirtschaftlicher Nutzung. Ab 2027 soll auch die Bevölkerung direkt vom regional produzierten Sonnenstrom profitieren können.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Agri-PV-Anlage setzt die Energie AG einen weiteren Schritt beim Ausbau der Sonnenenergie im Innviertel. Die Anlage wurde im Beisein von Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP), Energie-AG-CEO Leonhard Schitter und Bürgermeister Andreas Stuhlberger (SPÖ) offiziell eröffnet.
Die Anlage verfügt über eine Leistung von 5,99 Megawattpeak und besteht aus rund 9.350 Solarmodulen. Jährlich sollen damit rund 8,06 Gigawattstunden Strom erzeugt werden. Das entspricht rechnerisch dem Strombedarf von etwa 2.300 Haushalten. Gleichzeitig bleibt mehr als drei Viertel der Fläche landwirtschaftlich nutzbar. Das gewonnene Mähgut dient als Futter für Rinder, Pferde, Schafe und Ziegen.
Strom aus der Region
Landeshauptmann Thomas Stelzer betonte bei der Eröffnung die Bedeutung solcher Projekte für die Energiewende. Die Anlage zeige, dass erneuerbare Energieerzeugung und Landwirtschaft miteinander vereinbar seien. Auch Bürgermeister Andreas Stuhlberger begrüßte die Verbindung von Klimaschutz, regionaler Wertschöpfung und aktiver Landwirtschaft. Sein Dank galt insbesondere den Grundeigentümern, die das Projekt ermöglicht haben.
Eine Besonderheit ist die geplante Beteiligung der Bevölkerung: Ab 2027 soll es über den Energie AG E-Fairteiler möglich sein, Strom direkt aus der Anlage in Schalchen zu beziehen. Damit ist das Projekt das erste Agri-PV-Vorhaben der Energie AG, bei dem die lokale Bevölkerung unmittelbar am vor Ort erzeugten Sonnenstrom teilhaben kann.








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