Auch in der Punschsaison gilt: Don't drink & drive! - Promillegrenzen in den Nachbarländern
Kurz vor dem ersten Advent haben hierzulande die meisten Weihnachtsmärkte bereits geöffnet und die Glühwein- und Punsch-Stände locken wieder zahlreiche Besucher. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte sich jedoch nach dem Genuss von alkoholischen Getränken nicht mehr hinters Steuer setzen. Entsprechend streng sind daher auch die Vorschriften in den Nachbarländern.

Promillegrenzen im Ausland:
- In Tschechien, der Slowakei und Ungarn gelten für alle Autofahrer 0,0 Promille.
- In Polen dürfen Lenker mit mehr als 0,2 Promille nicht mehr hinters Steuer.
- Deutschland, Italien, die Schweiz und Slowenien haben, wie Österreich auch, eine Promillegrenze von 0,5.
Besonders aufpassen sollten junge Fahrer und Fahranfänger während der Probezeit. In Deutschland beispielsweise dürfen alle Personen unter 21 Jahren überhaupt keinen Alkohol konsumiert haben, wenn sie fahren. In Slowenien und Italien gelten 0,0 Promille für alle Fahrer, die ihren Führerschein kürzer als zwei bzw. drei Jahre besitzen, so der ÖAMTC in einer Aussendung.
Lenker, die mehr Alkohol im Blut haben als erlaubt, müssen mit teils hohen Strafen rechnen. In Deutschland und Italien beginnen die Strafrahmen bei 500 bzw. 530 Euro. In Italien bezahlt man außerdem nachts zwischen 22 und 7 Uhr um ein Drittel mehr. Die Schweiz setzt ihre Strafen bei Alkoholdelikten bei umgerechnet 565 Euro an, Slowenien bei 300 Euro und die Slowakei bei 200 Euro.
Weihnachtsmarkt-Tipps in den Nachbarländern
Deutschland: Der Christkindlmarkt am Marienplatz in München zählt zu den meistbesuchten Weihnachtsmärkten Deutschlands. Kunsthandwerk, kulinarische Schmankerl, Live-Musik und eine Himmelswerkstatt zum Basteln und Backen für die Kleinen locken alljährlich Weihnachts-Fans aus aller Welt in die bayerische Landeshauptstadt. Tschechien: Neben den Prager Weihnachtsmärkten ist auch der Christmarkt in ?eský Krumlov (Krumau) bekannt. Am Fuße des alten Krumlover Schlosses warten traditionelle Weihnachtskonzerte und eine lebende Krippe auf die Besucher. Ungarn: Der traditionelle Budapester Weihnachtsmarkt wird alljährlich auf dem Vörösmarty Platz veranstaltet. Langos, Strudel, traditionelle Spezialitäten aus dem Backofen und Glühwein sorgen hier für das leibliche Wohl. Musik, Volkstanz, Kinderaufführungen und Konzerte runden das Programm ab. Slowakei: Am historischen Hauptplatz im Stadtzentrum Bratislavas werden handwerkliche Erzeugnisse aus Holz, Keramik und Glas angeboten. Krautsuppe, heißer Grog oder weihnachtlicher Met wärmen und geben Energie für die nächste Weihnachtsmarkt-Runde. Italien: Südtiroler Spezialitäten auf Holzständen und eine Mischung aus Jugendstil und moderner Architektur bietet der Christkindlmarkt in Meran. Direkt auf der Promenade vor dem Kurhaus können sich Besucher hier durch traditionelle Südtiroler Spezialitäten kosten und die Stimmung genießen.
Weitere Infos zu Reisen in die Nachbarländer, wie Parken oder Mitführpflichten, sind auf der ÖAMTC-Homepage unter www.oeamtc.at/reiseinfoservice zu finden.


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