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DIETACH. „Feuerwehr seit 100 Jahren im Dienst der Dietacher Bevölkerung“ titelte Tips im Mai 2011. Pünkltich zum Jubiläum hatte man das neue Feuerwehrhaus fertiggestellt.

Die Dietacher Feuerwehr wird jährlich zu rund 60 Einsätzen gerufen. Foto: FF Dietach
  1 / 3   Die Dietacher Feuerwehr wird jährlich zu rund 60 Einsätzen gerufen. Foto: FF Dietach

Die Eröffnung des neuen Gebäudes wurde am 22. Mai 2011 gefeiert. „Im alten Feuerwehrhaus hatten wir nicht einmal eine Heizung“, erzählt Kommandant Hermann Neustifter. Weil auch das Platzangebot am alten Standort (gegenüber dem Wirt im Feld) beschränkt war, wurde der Wunsch eines Neubaus schon lange gehegt. 2003 wurde es konkret, nach einer sechsjährigen Planungs- und Finanzierungsphase konnte mit dem Bau begonnen werden. „Ursprünglich hätte auch eine Mehrzweckhalle dabei sein sollen, auf Grund der Wirtschaftskrise ist dieses Projekt aber verschoben worden“, berichtet Neustifter, der Kommandant von 92 Männern und sechs Frauen ist. „Durch die 1995 begonnene Nachwuchsarbeit haben wir eine sehr junge Mannschaft. Jährlich rücken Mädchen und Burschen nach.“

Weniger schwere Unfälle

Im Unterschied zu anderen Gemeinden im Bezirk, gibt es in Dietach nur eine Feuerwehr. Die ist in der 3000-Einwohner-Gemeinde für 20 km² zuständig, außerdem werden die Florianis für Wasserunfälle auf der Enns angefordert. „Um alle Fahrzeuge unterzubringen, musste das Feuerwehrhaus so groß ausfallen“, erläutert Neustifter, der mit seinen Kameraden neben 4500 Arbeitsstunden auch 100.000 Euro aus Eigenmitteln zum zwei Millionen-Projekt beigetragen hat. Die neue B309 hat der Feuerwehr Entlastung gebracht. „Vor allem fallen die Unfälle in der Regel nicht mehr so schwer aus wie früher“, sagt Neustifter. 2011 musste man nach einem Frontalzusammenstoß erst einmal zu einem verkehrstechnischen Großeinsatz ausrücken. Kräfteraubenster Einsatz war der Brand im Hackschnitzel-Silo der Firma Breitschopf, wo die Feuerwehr Dietach 25 Stunden am Stück beschäftigt war.


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