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Leserartikel Online Redaktion, 14.09.2015 16:55

DOBERSBERG. Eine Ausstellung der österreichischen Künstlerin Elisabeth Temnitschka wird im Kulturkeller eröffnet.

Die Skulptur "Manhattan" von Elisabeth Temnitschka.
Die Skulptur "Manhattan" von Elisabeth Temnitschka.

Die Marktgemeinde Dobersberg und der Kulturverein laden zur Vernissage der Ausstellung „Keramische Skultpuren“ von Elisabeth Temnitschka. Die Vernissage startet mit einer Begrüßungsrunde mit Anita Fröhlich - Obfrau des Kulturvereins und Kulturreferentin der Gemeinde Dobersberg -, Bürgermeister Reinhard Deimel (ÖVP), Eduard Köck (ÖVP) - Abgeordneter zum Bundesrat - und Hans Hagen Hottenrot - Direktor des Keramikmuseums Scheibbs. Die musikalische Umrahmung kommt von der Waldviertler Band „fiddl ma“.  WerdegangGeboren wurde die Künstlerin 1936 in Wiener Neustadt. Von 1952 bis 1958 besuchte sie die Akademie für angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse für keramische Plastik und Töpferei bei Robert Obsieger. Zweimal erhielt sie den Förderungspreis des Bundesministeriums für Unterricht. Arbeiten auf der Trienale in Mailand wurden mit der Goldmedaille ausgezeichnet. 1958 erwarb sie ihr Diplom.1975 gründete sie ihr eigenes Atelier. Es folgte eine Zeit intensiven Schaffens, in der Elisabeth Temnitschka ihr breit gefächertes Repertoire entwickelte. Die solide handwerkliche Technik als Basis nutzend, befreite sie sich formal von den zu ihrer Studienzeit noch sehr einengenden Formvorstellungen. Ihr Oeuvre wurde immer vielfältiger und das Typische an ihrem Werk ist, wenn man so will, dass es eigentlich nichts durchgehend Typisches bei ihr gibt. Vielleicht ist es das, was die Künstlerin so erfrischend anders erscheinen lässt. VielfaltIn ihren Ausstellungen erlahmt das Auge nie an Repetitionen ewig gleicher Formen. Sie verlüfft einmal mit extrem dünnwandig gedrehten Gefäßen von filigraner Zartheit, ein andermal imponiert sie mit massiven, kantig aufgebauten Objekten. All ihren Werken wohnt allerdings eine gewisse inhärente Eleganz inne. Ob zylindrisch, rund, kantig oder monumental, Überall ist es das Korn oder Körnchen Eleganz, das unvermeidbar erscheint. Dazu muss es nicht unbedingt zart gestaltet sein. Oft besticht sie mit Figuren die schon allein durch ihre Silhouette wirken, fast scherenschnitthaft. Trotzdem beschränkt sie sich nicht auf diese Wirkung, sondern lässt auch die Oberflächen durch ihre Gestaltung wirken, denn für sie ist die Beherrschung der Technik selbstverständlich. Die meisten ihrer Glasuren hat Elisabeth Temnitschka selbst entwickelt. Ihre Beherrschung der Silikatchemie gipfelt in einer Rezeptur, die zu fantastischen, ineinanderrinnenden Blautönen führt. Daneben bestechen andere Gefäße und Objekte aus unglasiertem Schamotteton durch erdige, fast archaische Zurückgenommenheit.Vernissage18. September 2015Beginn: 19 UhrKulturkeller im Schloss Dobersberg, Schlossgasse 1, 3843 DobersbergInfos: 0664/ 511 08 40Web: www.kulturkeller.eu


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