Band Leinöl: Guter Abgang, wertvoller Inhalt
ECHSENBACH. Leinöl ist nicht nur ein gesundheitlich total wertvolles Öl, sondern seit 2008 eine ebenso besondere wie außergewöhnliche Bandformation. Ein generationenübergreifendes musikalisches Ensemble, welches jüngst in der Kleinbühne Echsenbach Station machte. Tips im Gespräch mit dem Mastermind der Band, Paul Öller.

Tips: Wie kommt es zum ungewöhnlichen Bandnamen Leinöl?
Paul Öller: Der Name leitet sich von unserem Heimatort „Lein“ (Dialekt für Leithen, Gemeinde Julbach, Bezirk Rohrbach) und dem Familiennamen Öller ab.
Tips: Leinöl ist eine Familienband?
Paul: Ja genau, unsere Band ist generationsübergreifend, wir vier Kinder spielen mit unseren Eltern, das sind: Mama Christine (Mandoline), Papa Peter (Akkordeon) und meine Geschwister Simon (E-Gitarre), Alexander (Schlagzeug) und Verena (Perkussion, Geige) sowie ich selbst (E-Bass, Geige).
Tips: Wie lässt sich eure Musik am besten beschreiben?
Paul: Ich würde sagen es ist alpine Weltmusik, keine 0815-Volksmusik sondern viel interessanter, Zwiefache im Rockgewand. Leinöl verbindet alte Volksweisen wie Polka und Walzer mit stilistischen Strömungen aus dem Bereich Pop, Rock und Worldmusic. Wir legen dabei großen Wert auf funkige Grooves, Improvisation und mehrstimmigen Gesang im Mühlviertler Dialekt.
Tips: Seit wann gibt es die Band?
Paul: Uns gibt es seit 2008. Und wir sind nun mit unserer neuen CD „In Heobiö Eu“ am Start.
Tips: Was gab es bei der Veranstaltung am Freitag, 16. Oktober in Echsenbach zu hören?
Paul: Wir stellten unter anderem unsere brandneue CD vor – ein Familienprojekt der ganz besonderen Art, wo unsere unterschiedlichen musikalischen Wege und Stilrichtungen – von Afro Beat über Calypso, Funk oder Rock – miteinander verbunden werden.


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