Weltensegler auf Heimaturlaub

Hits: 1734
Nora  Heindl Nora Heindl, Tips Redaktion, 08.01.2019 12:05 Uhr

STROHEIM/FELDKIRCHEN. 2010 segelten Claudia und Jürgen Kirchberger los, um die Welt zu entdecken. Ihren seither erst zweiten Heimaturlaub nutzen die Stroheimer, um am Donnerstag, 10. Jänner, beim Wirt im Pesenbach in Feldkirchen über die vergangenen beiden Segeljahre zu berichten. 

„Unsere Reise führte uns von Neuseeland durch die “Brüllenden Vierziger„, eine besonders anspruchsvolle Segelstrecke südlich des 40. Breitengrads im Pazifik, nach Patagonien, wo wir einen Winter in der Einsamkeit der patagonischen Fjorde und Kanäle verbrachten“, berichten Claudia und Jürgen Kirchberger. Anschließend segelten sie über Kap Hoorn in den Süden bis in die Antarktis.

Unterwegs mit BBC

„Als Segelcrew auf einer befreundeten Yacht begleiteten wir außerdem eine Filmcrew von BBC zur subantarktischen Insel Südgeorgien, wo wir sechs Wochen lang die größte Kolonie der Königspinguine besuchten und filmten. Diese Erfahrung war ein ganz besonderes Highlight für uns“, blickt Claudia Kirchberger zurück. Besonders beeindruckt hat sie zudem ein Besuch auf der ukrainischen Forschungsstation Vernadsky, wo sie als erste Yacht nach dem Winter eintrafen und die Ehrengäste der Silvesterfeier wurden. „Gemeinsam mit Biologen der Station segelten wir außerdem in der Antarktis, um neue Pinguinkolonien zu finden und zu dokumentieren“, so Jürgen Kirchberger.

Zwei Monate und über 10.000 Seemeilen später kamen sie wieder in Europa an. Nur dreimal machten sie während dieser Fahrt Station: auf den Falkland-Inseln, auf St. Helena und auf der Ascension-Insel.

Zeit mit der Familie

Nach so vielen Jahren am Wasser bleiben die beiden nun erstmal bis Ende Frühling in Österreich, „um wieder etwas Geld zu verdienen und einige liegengebliebene Arbeiten nachzuholen. Auch genießen wir es, wieder mehr Kontakt mit Familie und Freunden zu haben“, sind sich die Stroheimer einig. Ihr Boot wartet in der Zwischenzeit in Galizien, „von wo aus wir die kommenden Jahre Europa und auch wieder den Hohen Norden besegeln wollen. Auch planen wir, eventuell eine Flussreise bis ins Schwarze Meer zu unternehmen und so Westeuropa zu umrunden.“

„Abenteuer Südmeer - Mit der Segelyacht durch die „Brüllenden Vierziger“ nach Patagonien und in die Antarktis“

Donnerstag, 10. Jänner 2019

Wirt im Pesenbach, Feldkirchen/D.

19.30 Uhr, Eintritt: freiwillige Spende

Kommentar verfassen



Landwirtschaftskammer im Gespräch: Herkunftsbezeichnung gefordert

ST. MARIENKIRCHEN. Der frischgewählte oberösterreichische Landwirtschaftskammer (LK)-Präsident Franz Waldenberger stellte sich gemeinsam mit Kammerdirektor Karl Dietachmayr den Fragen der Landwirte ...

Vom Dach stürzender Hund aufgefangen

ALKOVEN. Die freiwillige Feuerwehr Alkoven wurde zum Einsatz gerufen, um einen vom Dach rutschenden Hund zu bergen. Dieser stürzte etwa sechs Meter ab, konnte aber von einem Feuerwehrmitglied gefangen ...

Die Corona-Pandemie als Herausforderung im Alltagsleben für Hörgeschädigte

ALKOVEN/LINZ. Als sich Corona in Österreich ausbreitete, infizierten sich bald auch die ersten hörbeeinträchtigten Menschen. Informationsbeschaffung und Lockdowns waren eine große Herausforderung. ...

Diskussion um Inschrift auf Gedenkstein der Nationalsozialisten

ASCHACH. Diskussionen entspinnen sich rund um das Aschacher Kriegerdenkmal. Bei einer Kundgebung anlässlich des Holocaust- Gedenktages am Mittwoch, 26. Jänner soll der Opfer der nationalsozialistischen ...

Deutlich bis stark spürbar: Wieder Erdbeben bei Aschach (Update 19. Jänner)

ASCHACH/BEZIRK URFAHR-UMGEBUNG. Ein Erdbeben der Stärke 3,2 hat sich am Dienstag um 18.35 Uhr bei Aschach an der Donau ereignet. Es war vor allem im südlichen Teil des Bezirks Urfahr-Umgebung spürbar. ...

Aschacher begehen Taucherweihnacht

ASCHACH. Die Taucherweihnacht der Freiwilligen Feuerwehr Aschach fand zum zweiten Mal in digitaler Form statt. 

Neuer WK-Obmann in Eferding

EFERDING. Tobias Luger wird mit erstem Jänner Bezirksstellenobmann der Wirtschaftkammer Eferding. Der Gründer des Unternehmens Lemontec in Aschach löst Christian Prechtl ab.

Seismologen registrieren Erdbeben der Stärke 2,9 in Aschach

ASCHACH. Ein Erdbeben war in der Gemeinde Aschach spürbar. Eine Stärke von 2,9 wurde laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in der Region rund um Aschach erreicht.