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STROHEIM/ SIERNING.  Christian Gsöllradl-Samhaber hat gemeinsam mit Freunden den Verein „Literaturschiff“ ins Leben gerufen. Tips hat mit ihm über das aktuelle Programm und die Krise gesprochen.

Christian Gsöllradl-Samhaber ist Gründer vom Verein Childrenplanet und dem Literaturschiff. Foto: Giese

Tips: Wie kam die Idee zum Literaturschiff?

Gsöllradl-Samhaber: Wir wollten in der Zeit der Corona-Pandemie neue Perspektiven und Möglichkeiten bieten, es war uns wichtig, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Bei den Open-Air-Lesungen im Vorjahr hat sich Kontakt zu Verlagen und Autoren aufgebaut, den wir weiter nutzen wollten. Auch die Autoren wollen natürlich wieder raus zu den Lesern. Wir haben gesehen, dass Kultur und Literatur unter der Krise leiden, und wollten eine Alternative bieten.

Tips: Welche Themen werden fokussiert?

Gsöllradl-Samhaber: Wir laden vor allem Autoren ein, die sich mit sozialen Themen beschäftigen. Damit wollen wir zum gesellschaftspolitischen Diskurs beitragen. Jeder Anwesende soll in der Lage sein, sich etwas mitzunehmen, um seine Zukunft zu verbessern.

Tips: Was ist in Zukunft geplant?

Gsöllradl-Samhaber: Sobald die Pandemie abklingt, wollen wir Literatur in Schulen bringen, auch Festivals sind geplant. Wir wollen eine Drehscheibe zwischen Erzählenden, Schreibenden und Lesenden werden.

Veranstaltungen des Vereins Literaturschiff

Martin Peichl: „In einer komplizierten Beziehung mit Österreich“

Donnerstag, 15. April, 19 Uhr

Garten der Geheimnisse, Stroheim

Lisa-Viktoria Niederberger: „Fische freischneiden“

Franzobel: „Die Erorberung Amerikas“

Mittwoch, 12. Mai, 19 Uhr

Garten der Geheimnisse, Stroheim

Florian Klenk und Florian Scheuba: „Sag du Florian“

Dienstag, 18 Mai, 19 Uhr

Garten der Geheimnisse Stroheim

Kartenvorverkauf findet über Ö-Ticket statt


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