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Kalina Starhemberg: „Ich habe gemerkt, dass meine Stimme eine Wirkung auf die Menschen hat“

Nora Heindl, 01.04.2015

EFERDING/LONDON. Schon als ganz kleines Mädchen war es ihr Traum auf der Bühne zu stehen. Ihr allererster Berufswunsch war Zirkusartistin, heute steht Kalina Starhemberg dann doch als Sängerin/Songwriterin im Rampenlicht. Um ihren Traum zu leben, zog es die 24-Jährige von Eferding nach London, wo sie erst kürzlich ihre erste Single „Greed“ samt Musikvideo veröffentlichte. 

Kalina Starhemberg hat sich ihren Traum von der Musikkarriere erfüllt.
Kalina Starhemberg hat sich ihren Traum von der Musikkarriere erfüllt.
Tips:Wie fühlt es sich an, wenn das eigene Musikvideo im Fernsehen läuft?Kalina: Es ist irgendwie komisch, sich selbst und das Resultat zu sehen aber ich bin auch sehr stolz muss ich sagen. Wir haben lange daran gearbeitet, ich hatte die Ehre durch dieses Projekt so unglaublich talentierte Menschen kennenzulernen. Wir hatten alle eine gemeinsame Vision und die hat sich verwirklicht. Mit „Greed“ ist für mich ein großer Traum in Erfüllung gegangen, der hoffentlich nur der Anfang auf meinem musikalischen Weg ist. Ich kann mich immer noch steigern und will mich ständig verbessern.   Tips:Welche Entwicklungsgeschichte steckt hinter „Greed“?Kalina: Ich habe „Greed“ für meinen Songwriting Kurs auf meiner Uni geschrieben. Es war ursprünglich ein Folk Song. Mein Produzent Charlie P und ich haben den Song dann nochmal ganz verwandelt. Das war auch einer meiner ersten Songs auf die ich echt stolz war.   Tips: Wie sehr gehören Singen und Songwriten für dich zusammen?Kalina: Für mich persönlich ist es essentiell bei der Entwicklung eines Liedes involviert zu sein. Es ist nichts dabei, mit anderen professionellen Songwritern zu kooperieren oder sich ein bisschen Hilfe zu holen, solange man bei diesem kreativen Prozess mitwirkt. Ein Lied nur nachzusingen wäre einfach nichts für mich. Es wäre nicht ich. Meine eigenen Erfahrungen, Emotionen, Spuren müssen in meinen Liedern zu hören sein.   Tips:Welchen Musikstil verfolgst du?Kalina: Es fällt mir immer so schwer das zu definieren. Ich liebe es mit verschiedenen Musikrichtungen zu experimentieren und finde es schwierig mich auf nur eine festzulegen. Ich würde aber sagen meine Musik geht in Richtung Soul, Alternative R&B, Jazz, Trip Hop mit elektronischen und akustischen Elementen.   Tips:Gibt es Musiker, die dich besonders inspirieren?Kalina: Eigentlich lasse ich mich von Musikern aller Art inspirieren. Was immer ich höre fließt irgendwie in meine Musik mit ein. Ich bin ein großer Lauryn Hill und Amy Winehouse Fan, liebe aber auch Folk Künstler wie Johnny Flynn, Tracy Chapman, Bon Iver, Laura Marling, wie auch Massive Attack, Banks, Frank Ocean, London Grammar und viele, viele mehr. Die Liste ist lang.   Tips:Hast du dir für deine Musikkarriere besondere Ziele gesetzt?Kalina: Ich lasse die Dinge Schritt für Schritt auf mich zukommen, habe dabei aber eine fixe Vision, die ich nicht aus den Augen verlieren möchte. Ein großes Ziel von mir ist Soziale Arbeit mit Musik in Verbindung zu bringen und habe dafür auch schon viele Ideen. Ich möchte mit meiner Musik etwas Positives in Menschen bewirken. Ich möchte wortwörtlich eine Stimme haben. Natürlich möchte ich auch noch mit vielen talentierten Musikern zusammen arbeiten, die mich inspirieren. Ich möchte mich ständig weiterentwickeln und mich als Künstlerin total verwirklichen.   Tips: Wann wusstest du, dass du es als Musikerin schaffen kannst?Kalina: Bei meinem allerersten Bühnenauftritt. Ich war 16 Jahre alt und war davor noch zu scheu vor anderen Leuten in meiner Schule zu singen. Niemand in meiner Schule wusste, dass ich singe, außer meinen engsten Freunden und dann habe ich „Think“ von Aretha Franklin gesungen. Auf einmal habe ich realisiert, dass ich es wirklich schaffen kann. Ich habe gemerkt, dass meine Stimme eine Wirkung auf die Leute hat und mein Traum hat Form angenommen. Er ist real geworden und ich habe da ganz bewusst beschlossen diesem Traum nachzugehen.   Tips:Wo trifft man auf dich und deine Musik?Kalina: Ich spiele etwa regelmäßig in Live Music Clubs in London wie auch jedes Monat im „The Troubadour“. Demnächst habe ich einen Auftritt bei einem Radio Show Event.

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