Firma hali stärkt Standort Eferding mit Millionen-Investition
EFERDING. Der Möbelhersteller hali startet mit dem Projekt „Streamline“ eines der größten Investitionsvorhaben seiner Unternehmensgeschichte. Bis 2030 sollen rund 13,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Produktion am Standort Eferding fließen. Die ersten Bauarbeiten haben bereits begonnen.

Kern des Projekts sind neue Fertigungsanlagen, ein automatisiertes Plattenlager sowie ein 1.200 Quadratmeter großer Hallenzubau. Die Umsetzung erfolgt in insgesamt sechs Bauphasen und bei weitgehend laufendem Betrieb. Größere Eingriffe sind gezielt während der Betriebsurlaubszeiten vorgesehen. Produktionsmodernisierung, Hallenerweiterung und Batteriespeicher sollen die Wettbewerbsfähigkeit des Möbelherstellers langfristig stärken.
Bekenntnis zum Standort hali
Die Firma entwickelt und produziert seit mehr als 80 Jahren Möbel in Oberösterreich und ist Teil der österreichischen BGO Holding. Mit der Investition wolle das Unternehmen ein klares Zeichen für den Produktionsstandort Eferding setzen und die Basis für weiteres Wachstum schaffen.
„Wir investieren bewusst in unseren Standort, weil wir an die industrielle Produktion in Österreich glauben“, sagt Geschäftsführer Daniel Erlinger. Zugleich verweist er auf den hohen Kosten- und Wettbewerbsdruck, unter dem heimische Hersteller stehen. Bei öffentlichen Ausschreibungen sollten neben dem Preis auch Qualität, Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung stärker berücksichtigt werden.
Neue Anlagen und mehr Flexibilität
Neue Fertigungsanlagen sollen Produktivität, Qualität und Materialeffizienz steigern sowie Verschnitt und Wartungsaufwand reduzieren. Der Hallenzubau schafft Platz für ein automatisiertes Plattenlager und eine flexiblere Produktion. Damit will hali neben Büromöbeln auch individuelle Lösungen für Hotels, Gesundheitseinrichtungen, Banken und öffentliche Einrichtungen weiter ausbauen.
Strom aus der Photovoltaikanlage speichern
Parallel zur Produktionsmodernisierung investiert hali auch in die Energieinfrastruktur. Ein Batteriespeicher mit einer Leistung von einem Megawatt soll künftig überschüssigen Strom aus der bestehenden Photovoltaikanlage aufnehmen. Damit sollen Lastspitzen reduziert und die Energiekosten am Standort gesenkt werden.








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