HARTKIRCHEN. Dramatische Szenen spielten sich in Hartkirchen ab: Im neuen Alten- und Pflegeheim war ein Feuer ausgebrochen, es gab Dutzende Verletzte, einige Bewohner waren von Flammen eingeschlossen. Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettung war erforderlich. Glücklicherweise handelte es sich hierbei nur um eine Übung! In den nächsten Tagen werden die ersten Bewohner in das neu errichtete Alten- und Pflegeheim in Hartkirchen einziehen. Aus diesem Grund wurde ein Worst-Case Szenario inszeniert, damit sich die zuständigen Einsatzkräfte zuvor vor Ort ein Bild der neuen Einrichtung machen konnten. Übungsannahme war ein Feuer im Zweiten Stock des Gebäudes. Wegen der starken Verrauchung und der unbekannten Anzahl von Verletzten ließ der Einsatzleiter sofort die Alarmstufe 2 der Gemeinde Hartkirchen alarmieren. Mit schwerem Atemschutz wurden die (täuschend echt geschminkten) Verletzten aus dem Haus gerettet und dem Roten Kreuz übergeben, das ebenfalls mit einem Großaufgebot vor Ort war. Einige der Opfer mussten dabei mittels Drehleiter gerettet werden. Die Wasserversorgung zur Brandbekämpfung wurde über Hydrant sowie aus zwei Löschwasserbehältern sichergestellt. Nach etwa einer Stunde waren alle Verletzten in Sicherheit und der Brand gelöscht. Unter den Augen von Bezirkshauptmann Michael Slapnicka, Bürgermeister Wolfgang Schöppl, der künftigen Heimleiterin Maria Hofer sowie Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Thomas Pichler und Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Hubert Strasser zeigten die rund 200 Einsatzkräfte vom Roten Kreuz und insgesamt acht Feuerwehren, dass sie auf so einen Einsatz bestens vorbereitet sind. Die Lösch- und Evakuierungskonzepte für das neue Gebäude funktionierten reibungslos und der sichere Betrieb des neuen Alten- und Pflegeheims in Hartkirchen ist somit gewährleistet. Fotos: FF Hartkirchen und FF-Aschach/Freinbichler
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