Schulzentrum in Hartkirchen nimmt Form an
HARTKIRCHEN. Das neue Schulzentrum in Hartkirchen hat Form angenommen. 13 Architekten hatten ihre Modelle eingereicht, im Rahmen einer Preisrichtersitzung wurde nun einstimmig das Siegerprojekt auserkoren.

„Das ausgewählte Modell fügt sich baulich perfekt ein und bietet zudem funktionell die besten Voraussetzungen für eine moderne, zukunftsorientierte Schule“, erklärt Bürgermeister Wolfram Moshammer (SP), der gemeinsam mit Experten und Vertretern aller Ortsparteien in der Jury saß. Die Wahl fiel einstimmig auf das Projekt von Architekt Manfred Waldhör.
10 Millionen Euro soll das neue Schulzentrum kosten und Volksschule (8 Klassen) sowie Neue Mittelschule (10 Klassen, ausgelegt für Schüler aus Hartkirchen, Aschach und Haibach) beheimaten. 1,2 Millionen Euro hat die Gemeinde zu tragen, großzügige 8,8 Millionen Euro werden aufgrund der gemeindeübergreifenden Kooperation von Land und Bund finanziert.
Neue Mittelschüler ziehen derweil nach Aschach
Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2019 starten. Los geht“s mit der Generalsanierung des alten NMS-Traktes, der zur zukünftigen Volksschule wird. Die Schüler der NMS ziehen während der gesamten Bauarbeiten in ein Ausweichquartier, die frühere NMS in Aschach. Nach Abschluss der Generalsanierung übersiedeln die Volksschüler in ihr neues Zuhause und die alte Volksschule plus Hallenbad wird abgerissen. An ihrer Stelle entsteht die neue NMS samt großem Turnsaal.
Ein gemeinsamer Eingang sowie eine große offene Aula mit Begegnungszone und Bibliothek empfängt später einmal die Schüler. Generell findet man im Erdgeschoß nur Funktionsräume vor. Die Klassen, angelegt im modernen Cluster-Verband, sind oben untergebracht. Geht es nach Bürgermeister Moshammer, sollen sich alle 350 Schüler mit Beginn des Schuljahres 2021/22 unter einem Dach in Hartkirchen wiederfinden. Mit dem Bau des neuen Schulzentrums soll auch die Problematik rund um die Bushaltestelle der Vergangenheit angehören. Diese wird auf den alten Billa-Parkplatz verlegt.
Baustart für Wirtschaftshof ebenfalls im Frühjahr 2019
Die Kooperationsbereitschaft in der Region zeigt sich noch an einem anderen Projekt, dem Wirtschaftshof Aschachtal. Das Gemeinschaftsprojekt der Gemeinden Aschach, Hartkirchen, Pupping und Stroheim wird in Karling/Hartkirchen umgesetzt. Mit Vorarbeiten soll noch heuer begonnen werden, der eigentliche Baustart ist für Frühjahr 2019 geplant. Die Kosten über vier Millionen Euro werden unter den Gemeinden aufgeteilt, wobei das Land aufgrund der Kooperation einiges an Fördergeldern beisteuern wird. „Die Zusammenarbeit zwischen den vier Gemeinden ist sehr kollegial. Man merkt, dass alle Beteiligten für die Menschen in der Region arbeiten und nicht für die Partei“, so Moshammer.


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