Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

PRAMBACHKIRCHEN. Rudolf Eckmair hat sich seit seiner Jugend für den Sport in seiner Heimatgemeinde engagiert. Er erzählt von den nicht vorhandenen Möglichkeiten, die es damals gab, und darüber, was sich seither verändert hat.

Rudolf Eckmair hat sich sein Leben lang für den Sport in seiner Heimatgemeinde Prambachkirchen eingesetzt. (Foto: Bocksleitner)

Der gebürtige Prambachkirchner war als Jugendlicher Leichtathlet und trainierte in einem Verein in Linz. In seinem Heimatort gab es zu dieser Zeit nur den kleinen Turnplatz bei der Volksschule und sonst keine sportlichen Möglichkeiten. „Es war ein Glück, dass 1963 Pater Eckerstorfer als Kooperator zu uns kam. Er war Feuer und Flamme für die Leichtathletik und mit seiner Hilfe wurde die Ortsgruppe Prambachkirchen der Diözesan-Sportgemeinschaft gegründet“, erzählt Eckmair über die Anfänge.

1968 wurde die Turn- und Sportunion mit den Sektionen Leichtathletik, Tischtennis, Schach, Schi und Fußball gegründet, obwohl es keinen Sportplatz gab. Als Übergangslösung wurde auf einer Wiese in der Ortschaft Mairing trainiert. Als Umkleide wurde ein alter Eisenbahnwaggon verwendet und als Waschmöglichkeit gab es nur den Bach. 1972, als Eckmair Sektionsleiter der Sektionen Schi und Tennis war, wurden die ersten Tennisplätze errichtet, aber das größte Problem blieb der Fußballplatz. „Die Gemeinde war damals der Meinung, man bräuchte keinen, da es ja schon drei Sportplätze gebe: bei der Schule, am Bach und den Tennisplatz. Außerdem gebe es ja gar keinen Platz für ein Spielfeld“, erklärt der 85-Jährige.

Eckmair musste jahrelang dafür kämpfen und war deshalb nicht nur mehrmals bei der Gemeinde, sondern auch bei der Landessportdirektion. „Es war sehr mühsam, aber 1985 wurde schließlich ein Fußballplatz mit einem Clubhaus eröffnet. Endlich konnte die Union die Wiese am Bach verlassen. Inzwischen wurde das Vereinsheim von damals wieder abgerissen und ein neues gebaut. In Prambachkirchen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten wirklich viel getan und heute würde ich gerne noch einmal jung sein, um Sport betreiben zu können“, sagt Eckmair, der lange Zeit Obmannstellvertreter der Sportunion war.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Biohof Achleitner als kinderfreundlicher Betrieb ausgezeichnet

Biohof Achleitner als kinderfreundlicher Betrieb ausgezeichnet

EFERDING. Der Biohof Achleitner wurde vom Österreichischen Familienbund mit dem Prädikat „Kinder Willkommen“ ausgezeichnet. Damit würdigt ...

Tips - total regionalPichler Elisa
Eferdinger Land übernimmt Schulküchenpatenschaft in Sambia

Eferdinger Land übernimmt Schulküchenpatenschaft in Sambia

EFERDING. Eine tägliche Schulmahlzeit für 353 Kinder: Dieses Ziel verfolgt die Schulküchenpatenschaft in Eferding mit ihrem neuen Hilfsprojekt. ...

Tips - total regionalPichler Elisa
Drei Musikgruppen bei der Aschacher Wirtshausroas

Drei Musikgruppen bei der Aschacher Wirtshausroas

ASCHACH AN DER DONAU. Drei Musikgruppen, drei Wirtshäuser für die Gäste: Bei der 26. Aschacher Wirtshausroas am Sonntag, 25. Oktober, dem ...

Tips - total regionalPichler Elisa
Goldhaubenfrauen unterstützen neue Jungschar in Scharten

Goldhaubenfrauen unterstützen neue Jungschar in Scharten

SCHARTEN. Unter dem Motto „Wertschätzung“ wurde in der Wallfahrtskirche Maria Scharten ein Jugendgottesdienst gefeiert. Dabei stellte sich ...

Tips - total regionalPichler Elisa
Rotes Kreuz Eferding macht Sanitätsgeschichte lebendig

Rotes Kreuz Eferding macht Sanitätsgeschichte lebendig

EFERDING/NOVÉ HRADY. Die Historische Sanitätsgruppe des Roten Kreuzes Eferding gab im tschechischen Nové Hrady Einblicke in die Sanitätsarbeit ...

Tips - total regionalPichler Elisa
Gemeinsam wandern am Nationalfeiertag

Gemeinsam wandern am Nationalfeiertag

ASCHACH AN DER DONAU. Unter dem Motto „Beweg dich mit – gemeinsam fit!“ lädt die Gesunde Gemeinde Aschach am Montag, 26. Oktober (Nationalfeiertag), ...

Tips - total regionalPichler Elisa
Weitere Beiträge