Bezirk Eferding mit starkem Anstieg bei jungen Arbeitslosen
EFERDING/GRIESKIRCHEN. Im August verzeichnete Eferding bei den arbeitslosen 20- bis 24-Jährigen mit einem Plus von 42,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr den höchsten Anstieg aller oberösterreichischen Bezirke. Die Arbeiterkammer (AK) fordert mehr Unterstützung beim Berufseinstieg.

In Eferding waren im August 23,3 Prozent mehr Menschen unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet als im Vorjahr. Besonders stark war der Anstieg bei den 20- bis 24-Jährigen. Mit einem Plus von 42,6 Prozent verzeichnete Eferding den höchsten Zuwachs aller oberösterreichischen Bezirke. Landesweit betrug der Anstieg in dieser Altersgruppe 5,7 Prozent.
Im September 2026 ging die Zahl der arbeitslosen 20- bis 24-Jährigen in den Bezirken Eferding und Grieskirchen gegenüber September 2025 zurück: In Eferding sank sie um 5,2 Prozent auf 55 Personen, in Grieskirchen um 28,6 Prozent auf 90. Bei den unter 20-Jährigen nahm die Zahl der Arbeitslosen dagegen in beiden Bezirken zu: In Eferding stieg sie von neun auf 16 Personen, in Grieskirchen von 32 auf 34.
Arbeitslosenquote insgesamt niedrig
Insgesamt waren im September in Grieskirchen 929 Menschen arbeitslos gemeldet, in Eferding 457. Die vorläufige Arbeitslosenquote lag in Grieskirchen bei drei Prozent und in Eferding bei 2,9 Prozent. Beide Bezirke blieben damit deutlich unter dem oberösterreichischen Durchschnitt von 5,1 Prozent.
Mehr Unterstützung beim Berufseinstieg
Die AK sieht Handlungsbedarf. „Ein guter Ausbildungsplatz ist das beste Fundament für einen erfolgreichen Start in das Berufsleben, der sich über das gesamte Arbeitsleben hinweg positiv auswirkt“, betont AK-Präsident Andreas Stangl. Er fordert passende Beratungs- und Ausbildungsangebote sowie mehr Mittel für Jugendbeschäftigungsprojekte. Auch Betriebe sollen stärker in die Lehrlingsausbildung investieren und Jugendlichen mit schlechteren Noten oder gesundheitlichen Problemen eine Chance geben.








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