Erneuerte Kleinboot-Umsetzanlage in Aschach wieder offen
ASCHACH AN DER DONAU. Die erneuerte Kleinboote-Umsetzanlage beim Donaukraftwerk Aschach ist wieder frei nutzbar. Verbund hat die in die Jahre gekommene Überhebstelle umfassend saniert.

Bereits mit dem Bau des Donaukraftwerks in den frühen 1960er-Jahren entstand eine Umsetzanlage für Kleinboote. Sie ermöglicht es Sportruderern und anderen Kleinbootnutzern, ihre Boote am Kraftwerk vorbei zu transportieren und wieder sicher ins Wasser zu setzen.
Hochwasser setzte der Anlage zu
Die Rampe war zuletzt besonders für lange Ruderboote nicht mehr sicher. „Mehrere Hochwasserereignisse hatten der bestehenden Anlage stark zugesetzt, daher mussten wir sie unbedingt erneuern“, sagt Verbund-Betriebsingenieur Johannes Oberleithner.
Die große Fallhöhe des Kraftwerks und die mit Wurfsteinen gesicherte Unterwasserböschung erschwerten die Arbeiten. Nach der Sperre im Frühjahr 2026 wurde die Sanierung im August abgeschlossen. Seither ist die Rampe wieder frei nutzbar.
Unterstützung für die Vereine
Zur symbolischen Übergabe kamen Österreichischen Ruderverband (ÖRV) Präsidentin Birgit Steininger und Alex Weigl, Präsident des OÖRV. Einige Vereinsvertreter reisten mit dem Ruderboot an.
Steininger betont, dass Verbund als ÖRV-Hauptsponsor neben den Nationalteams auch die Infrastruktur der Vereine unterstützt: „Wer den Spitzensport stärken will, muss die Basis stärken.“ Die erneuerte Umsetzanlage bezeichnete sie als Meilenstein für den Breitensport.








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