Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

SCHARTEN/ST. MARIENKIRCHEN/P. Von der Obstbaumblüte im Frühjahr bis zum Obst klauben im Herbst, vom Bärlauch bis zum Pilze sammeln, von Insekten bis zur Vogelwelt, vom Obstbaumschnitt bis zu Streuobst-Spezialitäten - Der Naturpark Obst-Hügel-Land begleitet in Form von zahlreichen Veranstaltungen und Naturerlebnisangeboten auch heuer durchs Jahr.

Dem Biber auf der Spur. Foto: Bernhard Schön
  1 / 5   Dem Biber auf der Spur. Foto: Bernhard Schön

Dem Biber auf der Spur

Los geht“s mit einem Forschervormittag für die ganze Familie zum Thema „Dem Biber auf der Spur“ am Samstag, 23. Februar. Mit bis zu 30 Kilogramm Gewicht und einer Körperlänge von über einem Meter ist der Europäische Biber das größte heimische Nagetier. Sein Fell ist sehr dicht und schützt perfekt vor Nässe und Auskühlung. Der wertvolle Pelz war mit ein Grund für seine Ausrottung. Seit einiger Zeit ist der Biber nun wieder in seine angestammten Gebiete zurückgekehrt. Jetzt im Winter kann man die Spuren des „Landschaftsgestalters“ gut erkennen. Treffpunkt ist um 9 Uhr Parkplatz Leppersdorf 8 in Scharten. Leiterin ist Leitung Julia Kropfberger vom Naturschutzbund OÖ. Kosten: 9 Euro, Kinder 5 Euro.  Anmeldung im Naturpark-Büro: 07249/47112-25, info@obsthuegelland.at.

Schnitt von Obstbäumen im Winter

Am gleichen Tag steht auch ein Kurs zum Schnitt von Obstbäumen im Winter am Programm. Beim Praxiskurs des Obstbauvereins Scharten erlernen die Teilnehmer die Grundlagen des Obstbaumschnittes im Winter. Nach einer kurzen Einführung werden im Streuobstgarten Jung- und Altbäume geschnitten. Der Kursleiter Eduard Stützner geht gerne auf Fragen ein. Treffpunkt ist um 9 Uhr bei der Jausenstation Beißl, Herrnholz 17, in Scharten. Kosten 12 Euro (inkl. Unterlagen), halber Preis für OBV Scharten-Mitglieder. Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung im Naturpark-Büro: 07249/47112-25, info@obsthuegelland.at.

Mostbirnen eine Zukunft geben

Am Donnerstag, 28. Februar, dreht sich bei einem Vernetzungstreffen dann alles um die Mostbirne. Die österreichische Mostbirne ist in ihrer Sortenvielfalt, den Beständen und Traditionen weltweit einzigartig. Das Potential für unverwechselbare Produkte ist hoch. Ein Vernetzungsprojekt der ARCHE NOAH widmet sich der besseren wirtschaftlichen Nutzung der Mostbirnen-Vielfalt, um dieser Obstart eine Zukunft zu geben. Elisabeth Schüller (Arche Noah) stellt das Projekt „Mostbirnen Vielfalt auftafeln“ um 16 Uhr im Veranstaltungszentrum in St. Marienkirchen vor. Pomologin Martina Schmidthaler spricht über „Mostbirnensorten und ihre Verarbeitungseignung“ und Manfred Gössinger von der HBLA u. BA Klosterneuburg erläutert in seinem Vortrag, warum der „Birnenmost - eine Herausforderung mit Zukunft“ ist. Mit abschließender Produktverkostung. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird bis 18. Februar im Naturpark-Büro (07249/47112-25, info@obsthuegelland.at) gebeten.

Besondere Schwerpunkte

Besonderes Augenmerk wird heuer auf (Wild-)Bienen und bestäubende Insekten im Naturpark gelegt. Denn um die Bestäubung der Obstbäume zu gewährleisten, braucht es einen vitalen Bestand an emsigen Blütenbesuchern. Neben der Honigbiene sind vor allem Hummeln, Sand- und Mauerbienen von besonderer Bedeutung als Bestäuber von Apfel, Birne und Steinobst. Blühflächen für Bienen zu erhalten und zu schaffen, sichert also auch die Obsternte. Die Naturpark-Gemeinden Scharten und St. Marienkirchen gehen mit gutem Beispiel voran und beteiligen sich am Projekt „Bienenfreundliche Gemeinde“. Ein Themenabend findet am 21. März in Scharten statt.

Gemeinsam mit den beiden weiteren Naturparken in Oberösterreich (Mühlviertel, Attersee-Traunsee) wurde zudem das Projekt „Naturkalender“ gestartet, das sich um Phänologie und Naturbeobachtung dreht. Mittels einer neuen APP lassen sich Natur-Besonderheiten im Jahreslauf dokumentieren. Schüler in den Naturparken beobachten eigens gepflanzte Gehölze und bekommen auf diese Weise einen besonderen Bezug zur Natur!

Detaillierte Informationen zum Jahresprogramm und den darin enthaltenen Veranstaltungen findet man auf www.obsthuegelland.at. Das Jahresprogramm 2019 liegt im Naturpark-Büro, in den Gemeindeämtern in Scharten und St. Marienkirchen sowie bei lokalen Gasthäusern, Banken, Kaufhäusern etc. auf. Auf Wunsch wird das Programm auch gerne zugesendet.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden